21.09.2014
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Vogler bleibt Bürgermeister in Dipperz (mit Video)
Dipperz
Großer Vertrauensbeweis für den amtierenden Dipperzer Rathauschef Klaus-Dieter Vogler (parteilos). 91,4 Prozent stimmten am Sonntag bei der Bürgermeisterwahl für den einzigen Kandidaten. Damit geht der 55-Jährige in seine zweite Amtszeit.

Die Erleichterung war Vogler anzumerken, als um 18.40 Uhr die ersten Ergebnisse auf der großen Leinwand im Bürgerhaus aufleuchteten. Nach vier ausgezählten Orten lag die Zustimmung bei 91,7 Prozent. Da klatschten die gut 100 Besucher heftig Beifall, und das Gesicht von Klaus-Dieter Vogler hellte sich merklich auf. Er umarmte seine Ehefrau Monika und lachte sein typisches spitzbübisches Lächeln. Noch 15 Minuten zuvor gestand er seinem Poppenhausener Amtskollegen Manfred Helfrich (CDU), dass er sehr aufgeregt sei.

Das Lob von allen Rednern am gestrigen Abend fiel einhellig aus. Erster Beigeordneter und Gemeindewahlleiter Michael Schwab (CDU) sprach von einem „glänzenden Ergebnis für Dich und Deine Arbeit". In Abwandlung eines Ausspruchs von Papst Franziskus versuchte Schwab den Bürgermeister zu charakterisieren: Er habe die Demut zuzuhören und die Liebe zu den Menschen.

Landrat Bernd Woide (CDU) sprach von einem „satten Ergebnis" und lobte den wiedergewählten Bürgermeister: „Sie haben hier hervorragende Arbeit geleistet".

Der Poppenhausener Bürgermeister Manfred Helfrich gratulierte im Namen der Bürgermeisterkollegen aus dem Landkreis. „Eine neun vor dem Komma zu haben, ist ein tolles Ergebnis". Das Ergebnis verdeutliche die „gelebte Verbundenheit" mit den Bürgern. „Klaus-Dieter Vogler ist ein ruhiger und fleißiger Arbeiter, der nahe bei den Menschen ist."

Landtagsabgeordneter Markus Meysner (CDU) ging auf die Wahlbeteiligung und das Ergebnis ein. 91,4 Prozent seien ein sehr gutes Resultat. Knapp 50 Prozent Wahlbeteiligung könne sich sehen lassen. „Die, die gegen Dich gewesen sind, sind aktiv geworden und haben mit nein gestimmt. Die Passiven und viele Zufriedene seien zu Hause geblieben.
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