22.01.2016
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Polizei stellt an Rosenmontag erstmals zwei Body-Cams in Dienst
Fulda
Die Polizei in Nordrhein-Westfalen blickt mit Neid auf die technische Innovation und will es der hessischen Polizei nachtun: Mit Body-Cams können Beamte alles aufzeichnen, was um sie herum geschieht. Auch das Polizeipräsidium Osthessen kann diese Mini-Videokameras jetzt einsetzen. An Rosenmontag sollen sie erstmals im großen Umfang zum Einsatz kommen.

Von unserem Redaktionsmitglied Volker Nies

Die Führung des Präsidiums hat die Neuerung vor einer Woche im Gespräch mit unserer Zeitung bekanntgegeben. „Immer dann, wenn es brenzlig werden könnte, wenn also Kollegen in eine Situation zu geraten scheinen, in denen Aggressionen drohen, soll die Body-Cam zum Einsatz kommen“, erläutert Christian Stahl, Sprecher des Polizeipräsidiums Osthessen.

Für die Beamten in den drei Landkreisen Fulda, Vogelsberg und Hersfeld-Rotenburg stehen zwei Body-Cams zur Verfügung. Die Kameras werden im Präsidium in Fulda gelagert. Ist iihr Einsatz nötig, wird die Ausrüstung an eine Dienststelle innerhalb Osthessens abgegeben. „Die Schulungen der Kollegen laufen. Beim Rosenmontagszug in Fulda wollen wir die Body-Cams erstmals einsetzen“, berichtet Stahl.

Im Grundsatz sollen beim Einsatz der Body-Cam mindestens drei Beamte vor Ort sein. Zwei Beamte sind die übliche Stärke einer Streife, der dritte Beamte dokumentiert den Einsatz. Der Kameraführer soll in der Regel selbst nicht eingreifen. Aufnahmen sind auch bei äußerst geringer Beleuchtung möglich. Die gesamte Ausrüstung wiegt nur 800 Gramm.

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