09.02.2016
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Vorfälle an RoMo in Fulda: Polizei ermittelt wegen Waffengesetz-Verstoßes und sexueller Belästigung
FULDA
Die Polizei in Fulda hat am Rosenmontag mehrere Ermittlungen eingeleitet. Unter anderem gegen zwei Minderjährige – wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und Rufens verbotener Parolen.

Immerhin zwischen 15.000 und 20.000 Zuschauer haben sich trotz des teils ekeligen Wetters den Rosenmontagsumzug in Fulda angesehen. Im Großen und Ganzen (Stand 18.50 Uhr) verlief der Abend friedlich. Ein paar Reibereien hat es dennoch gegeben.

Während eines starken Regenschauers hatten sich zahlreiche Personen am Busbahnhof auf dem überdachten Heertorplatz eingefunden. Hier kam es in der Folge, auch durch übermäßigen Alkoholkonsum, zu Streitigkeiten und Pöbeleien. Das berichtete die Polizei am Montagabend.

Ermittlungen gegen Minderjährige

Zur Beruhigung der Lage sprach die Polizei mehrere Platzverweise aus, stellte Personalien fest und nahm auch sechs Personen wegen des Verdachts der Körperverletzung in Gewahrsam. Zwei Minderjährige wurden an ihre Eltern übergeben – die Polizei ermittelt gegen sie wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und das öffentliche Rufen gesetzlich verbotener Parolen.

Daneben besteht der Verdacht, dass beim Buttermarkt aus einer Gruppe heraus zwei junge Frauen sexuell belästigt wurden. Da die Männer teils unbekannter Nationalität sind, oder ihr Aufenthaltsstatus ungeklärt ist, wurden polizeiliche Maßnahmen gegen sie eingeleitet um die Täter zu identifizieren. / sps

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