Frau Marjan, kommt es hufig vor, dass Sie von Ihren Fans auf der Strae als Mutter Beimer angesprochen werden?
Ja, natrlich. Wenn man eine Rolle ber eine so lange Zeit verkrpert, wie ich es mit Helga Beimer mache, dann ist das auch nicht ungewhnlich, denke ich.
Strt es Sie denn?
Im Gegenteil, es macht mich eher stolz. Viele sagen, wenn sie mich sehen, dass ist doch die Frau Beimer aus dem Fernsehen. Andere wiederum reden mich mit meinem richtigen Namen an. Ich schtze beides gleichermaen.
Sie haben inzwischen seit 27 Jahren einen festen Zweitwohnsitz in der Lindenstrae. Seit der ersten Folge bis zum heutigen Tag. Wie bringt man die Kraft auf, einer Rolle ber so lange Zeit Authentizitt zu verleihen?
Vor allem bentigt man eine gehrige Portion Disziplin. Dann ist die persnliche Einstellung zum Beruf und zum Leben wichtig. Die Schauspielerei bereitet mir sehr viel Freude, das ist ein entscheidender Punkt. Dazu kommt, dass es in der Lindenstrae natrlich nie langweilig wird, da wir immer neue Mitbewohner haben. Auerdem haben wir den Vorteil, dass unsere Charaktere altern und sich entwickeln drfen. Das macht die Sache fr einen Schauspieler natrlich gleich ein bisschen spannender.
Sehen Sie Parallelen zwischen Helga Beimer und Marie-Luise Marjan?
Sicherlich. Frher habe ich zwar immer behauptet, dass Helga nur eine Rolle ist, aber ber die Jahre hinweg haben wir uns natrlich ein wenig angeglichen. Inzwischen macht es mir viel Spa, auch mal Helgas bse Seite zu zeigen. Das ist dann wieder eine andere schauspielerische Aufgabe.
Gibt es eigentlich fr Sie ein Leben nach der Lindenstrae?
Sie sollten besser fragen, ob es ein Leben „neben“ der Lindenstrae gibt, denn die Vertrge wurden gerade um drei Jahre verlngert – aber ich wei, was sie meinen. Es gab ein Leben vor der Lindenstrae, und nebenbei hatte ich ja immer wieder Aufgaben und Auftritte im Fernsehen. Auerdem habe ich ja noch einige soziale Projekte, fr die ich mich engagiere, wie eben die Malteser oder Unicef und natrlich meine Marie-Luise-Marjan-Stiftung.
Was sehen Sie im Fernsehen? Wo knnen Sie nicht wegschalten?
Ich bin eine begeisterte Fernsehzuschauerin. Unter anderem ist „Expedition ins Tierreich“, das montags ausgestrahlt wird, ein absolutes Muss. Das schaue ich mir immer an. Prinzipiell gucke ich alles, was mit Natur und Umwelt zu tun hat. Das interessiert mich sehr. Ich bin seit zehn Jahren in einer Umweltschutzgruppe aktiv und wrde mich als Kmpferin fr eine bessere Welt bezeichnen.
Sie haben in Ihrer beeindruckenden Karriere unzhlige Preise bekommen, nicht
nur fr Ihre schauspielerischen Leistungen, sondern natrlich auch fr Ihr breit gefchertes soziales Engagement. Auf welchen Preis sind Sie denn besonders stolz?
Gerade die Preise, die ich als Helga Beimer bekommen habe, waren ja hauptschlich Teampreise. Die Auszeichnungen verdanke ich dem Autor, der Regie und natrlich allen Beteiligten. Ich habe den Telestar bekommen, der Bambi ging im Jahr 1989 an die Lindenstrae. Fr mein Engagement habe ich im Jahr 1998 das Bundesverdienstkreuz erster Klasse erhalten. Im Jahr 2010 dann noch das Groe Bundesverdienstkreuz. Stolz bin ich natrlich auf alle.
Wie kam es zur Schirmherrschaft bei den Schlchterner Maltesern?
Der Kontakt bestand durch Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, dem Prsidenten des Malteser-Hilfswerks. Wir haben uns in Kln kennen gelernt. Ich war als Schirmherrin bei dem Schulprojekt Fit in Fair Play, gegen Gewalt und Mobbing an der Schule. Das ist eine groe Sache, die immer noch luft. Mehr als 200 Schulen haben sich bundesweit beworben. Bei den Maltesern bin ich inzwischen seit 22 Jahren Frdermitglied. Mir gefllt es ungemein, dass die Malteser helfen. Unbrokratisch ohne groes Tamtam, die Untersttzung von Hilfebedrftigen steht im Vordergrund. Daher war es fr mich eine Ehrensache, als Schirmherrin nach Schlchtern zu kommen.
Ja, natrlich. Wenn man eine Rolle ber eine so lange Zeit verkrpert, wie ich es mit Helga Beimer mache, dann ist das auch nicht ungewhnlich, denke ich.
Strt es Sie denn?
Im Gegenteil, es macht mich eher stolz. Viele sagen, wenn sie mich sehen, dass ist doch die Frau Beimer aus dem Fernsehen. Andere wiederum reden mich mit meinem richtigen Namen an. Ich schtze beides gleichermaen.
Sie haben inzwischen seit 27 Jahren einen festen Zweitwohnsitz in der Lindenstrae. Seit der ersten Folge bis zum heutigen Tag. Wie bringt man die Kraft auf, einer Rolle ber so lange Zeit Authentizitt zu verleihen?
Vor allem bentigt man eine gehrige Portion Disziplin. Dann ist die persnliche Einstellung zum Beruf und zum Leben wichtig. Die Schauspielerei bereitet mir sehr viel Freude, das ist ein entscheidender Punkt. Dazu kommt, dass es in der Lindenstrae natrlich nie langweilig wird, da wir immer neue Mitbewohner haben. Auerdem haben wir den Vorteil, dass unsere Charaktere altern und sich entwickeln drfen. Das macht die Sache fr einen Schauspieler natrlich gleich ein bisschen spannender.
Sehen Sie Parallelen zwischen Helga Beimer und Marie-Luise Marjan?
Sicherlich. Frher habe ich zwar immer behauptet, dass Helga nur eine Rolle ist, aber ber die Jahre hinweg haben wir uns natrlich ein wenig angeglichen. Inzwischen macht es mir viel Spa, auch mal Helgas bse Seite zu zeigen. Das ist dann wieder eine andere schauspielerische Aufgabe.
Gibt es eigentlich fr Sie ein Leben nach der Lindenstrae?
Sie sollten besser fragen, ob es ein Leben „neben“ der Lindenstrae gibt, denn die Vertrge wurden gerade um drei Jahre verlngert – aber ich wei, was sie meinen. Es gab ein Leben vor der Lindenstrae, und nebenbei hatte ich ja immer wieder Aufgaben und Auftritte im Fernsehen. Auerdem habe ich ja noch einige soziale Projekte, fr die ich mich engagiere, wie eben die Malteser oder Unicef und natrlich meine Marie-Luise-Marjan-Stiftung.
Was sehen Sie im Fernsehen? Wo knnen Sie nicht wegschalten?
Ich bin eine begeisterte Fernsehzuschauerin. Unter anderem ist „Expedition ins Tierreich“, das montags ausgestrahlt wird, ein absolutes Muss. Das schaue ich mir immer an. Prinzipiell gucke ich alles, was mit Natur und Umwelt zu tun hat. Das interessiert mich sehr. Ich bin seit zehn Jahren in einer Umweltschutzgruppe aktiv und wrde mich als Kmpferin fr eine bessere Welt bezeichnen.
Sie haben in Ihrer beeindruckenden Karriere unzhlige Preise bekommen, nicht
nur fr Ihre schauspielerischen Leistungen, sondern natrlich auch fr Ihr breit gefchertes soziales Engagement. Auf welchen Preis sind Sie denn besonders stolz?
Gerade die Preise, die ich als Helga Beimer bekommen habe, waren ja hauptschlich Teampreise. Die Auszeichnungen verdanke ich dem Autor, der Regie und natrlich allen Beteiligten. Ich habe den Telestar bekommen, der Bambi ging im Jahr 1989 an die Lindenstrae. Fr mein Engagement habe ich im Jahr 1998 das Bundesverdienstkreuz erster Klasse erhalten. Im Jahr 2010 dann noch das Groe Bundesverdienstkreuz. Stolz bin ich natrlich auf alle.
Wie kam es zur Schirmherrschaft bei den Schlchterner Maltesern?
Der Kontakt bestand durch Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, dem Prsidenten des Malteser-Hilfswerks. Wir haben uns in Kln kennen gelernt. Ich war als Schirmherrin bei dem Schulprojekt Fit in Fair Play, gegen Gewalt und Mobbing an der Schule. Das ist eine groe Sache, die immer noch luft. Mehr als 200 Schulen haben sich bundesweit beworben. Bei den Maltesern bin ich inzwischen seit 22 Jahren Frdermitglied. Mir gefllt es ungemein, dass die Malteser helfen. Unbrokratisch ohne groes Tamtam, die Untersttzung von Hilfebedrftigen steht im Vordergrund. Daher war es fr mich eine Ehrensache, als Schirmherrin nach Schlchtern zu kommen.