Auf jeden Fall ist es eine verfahrene Situation: Auf der einen Seite die Mitarbeitervertretung, die nach Mglichkeiten suche, die Dienstvereinbarung, in der Lohnkrzungen festgeschrieben sind, zu kndigen, erklrt der Geschftsfhrer des Alten- und Pflegeheims, Stefan Burkard. Auf der anderen Seite, so teilt es die Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen in diakonischen Einrichtungen in Kurhessen-Waldeck (agmav) mit, ist die rtliche MAV, die die Vermutung uert, dass nicht alle Mitarbeiter an der Absenkung der Lhne beteiligt gewesen seien und eine Einsicht in die Unterlagen gefordert habe.
Als die Einrichtung vor drei Jahren von einer Tochter der Tanner Diakonie, der evangelischen Alten- und Pflegeheim Gersfeld gGmbH, bernommen wurde, „war die wirtschaftliche Lage des Heims dramatisch“, viele Arbeitspltze seien gefhrdet gewesen, blickt Burkard zurck. In einer Dienstvereinbarung zwischen Arbeitgeber und der Mitarbeitervertretung seien die Lhne aller Mitarbeiter um 20 Prozent gesenkt worden. Dies habe dazu gefhrt, dass im vergangenen Jahr ein Plus von 7000 Euro erwirtschaftet worden sei.
Zustzlich mssten jetzt neue Beschftigte eingestellt werden. Die Einrichtung wird neu gebaut. Im Herbst ist die Einweihung geplant. Etwa acht Vollzeitstellen mssten neu besetzt werden. Laut Burkard lehnt die MAV, die gehrt werden muss, die Einstellungen ab. Eine schwierige Situation fr die Geschftsfhrung, konstatiert Burkard. „Seitdem Mitte 2011 eine neue MAV gewhlt wurde, wird von dieser mit vielen Mitteln versucht, die bestehende und einvernehmlich mit der MAV vereinbarte Dienstvereinbarung zu kndigen.“ Dabei wurden, so Burkhard, unter anderem sogar „sensible datenschutzrechtlich relevante Informationen“ verwendet.
In zwei Fllen Einigungsmglichkeiten?
„Offensichtlich ist ein Groteil der Beschftigten mit der MAV unzufrieden“, wertet er die Tatsache, dass 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Forderung unterschrieben haben, dass sich die Mitarbeitervertretung auflsen soll. Die agmav sagt hingegen, die Unterschriften seien unter Druck des Arbeitgebers geleistet worden. Burkhard hlt dagegen: „Das stimmt nicht.“
Er beklagt, dass die neue MAV wenig kooperativ gewesen sei. Als Beispiel nennt er die regelmigen Informationsveranstaltungen. Von einer Ausnahme abgesehen htten die Mitglieder der Mitarbeitervertretung daran nicht teilgenommen.
„Fakt bleibt, dass die Mitarbeiter vom Dienst frei gestellt wurden, jedoch nicht von ihrer MAV-Ttigkeit“, so Burkard. Keinem Mitglied sei bislang gekndigt worden. Es seien lediglich Verfahren eingeleitet worden. Grnde seien Vergehen gegen Datenschutz-Bestimmungen und eine gravierende Dienstverletzung.
Die agmav fordert, dass Kndigungen und Suspendierungen zurckgenommen werden. Burkard sagt, es bestnden in zwei Fllen Einigungsmglichkeiten. Im dritten Fall sei dies schwieriger, denn es handele sich um einen schwerwiegenden Versto.
Als die Einrichtung vor drei Jahren von einer Tochter der Tanner Diakonie, der evangelischen Alten- und Pflegeheim Gersfeld gGmbH, bernommen wurde, „war die wirtschaftliche Lage des Heims dramatisch“, viele Arbeitspltze seien gefhrdet gewesen, blickt Burkard zurck. In einer Dienstvereinbarung zwischen Arbeitgeber und der Mitarbeitervertretung seien die Lhne aller Mitarbeiter um 20 Prozent gesenkt worden. Dies habe dazu gefhrt, dass im vergangenen Jahr ein Plus von 7000 Euro erwirtschaftet worden sei.
Zustzlich mssten jetzt neue Beschftigte eingestellt werden. Die Einrichtung wird neu gebaut. Im Herbst ist die Einweihung geplant. Etwa acht Vollzeitstellen mssten neu besetzt werden. Laut Burkard lehnt die MAV, die gehrt werden muss, die Einstellungen ab. Eine schwierige Situation fr die Geschftsfhrung, konstatiert Burkard. „Seitdem Mitte 2011 eine neue MAV gewhlt wurde, wird von dieser mit vielen Mitteln versucht, die bestehende und einvernehmlich mit der MAV vereinbarte Dienstvereinbarung zu kndigen.“ Dabei wurden, so Burkhard, unter anderem sogar „sensible datenschutzrechtlich relevante Informationen“ verwendet.
In zwei Fllen Einigungsmglichkeiten?
„Offensichtlich ist ein Groteil der Beschftigten mit der MAV unzufrieden“, wertet er die Tatsache, dass 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Forderung unterschrieben haben, dass sich die Mitarbeitervertretung auflsen soll. Die agmav sagt hingegen, die Unterschriften seien unter Druck des Arbeitgebers geleistet worden. Burkhard hlt dagegen: „Das stimmt nicht.“
Er beklagt, dass die neue MAV wenig kooperativ gewesen sei. Als Beispiel nennt er die regelmigen Informationsveranstaltungen. Von einer Ausnahme abgesehen htten die Mitglieder der Mitarbeitervertretung daran nicht teilgenommen.
„Fakt bleibt, dass die Mitarbeiter vom Dienst frei gestellt wurden, jedoch nicht von ihrer MAV-Ttigkeit“, so Burkard. Keinem Mitglied sei bislang gekndigt worden. Es seien lediglich Verfahren eingeleitet worden. Grnde seien Vergehen gegen Datenschutz-Bestimmungen und eine gravierende Dienstverletzung.
Die agmav fordert, dass Kndigungen und Suspendierungen zurckgenommen werden. Burkard sagt, es bestnden in zwei Fllen Einigungsmglichkeiten. Im dritten Fall sei dies schwieriger, denn es handele sich um einen schwerwiegenden Versto.