27.05.2012
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Der Markt ist gut, aber ohne Konzept
Im Grunde lsst sich das Fazit in drei Stze packen: 1. Das Angebot des Wochenmarktes ist gut. 2. Ein Konzept gibt es nicht. 3. Der Markt hat groes Potenzial. Das klingt nach einer Analyse mit gutem Ausblick. Zehn Kriterien hat Hoffmann in seiner Expertise dargelegt, die nun alle abgeprft werden sollen. Und zwar von einer Arbeitsgruppe aus Marktbeschickern, Einzelhndlern und Vertretern der Stadt. Denn sie alle mssen an einem Strang ziehen, um zu entscheiden: Wie soll sich der Wochenmarkt entwickeln? Was sind unsere Ziele?

Hoffmann machte die Vorgehensweise an einem Beispiel deutlich: „Mittwochs und samstags ist der Markt von 7 bis 13.30 Uhr geffnet. Damit schliet man Singles, junge Paare und Familien weitgehend aus. Mal ehrlich, wer stellt sich denn samstags den Wecker, um auf den Markt zu gehen? Wenn Sie also diese neuen Kunden erreichen wollen, dann mssen Sie die Marktzeiten ndern.“

hnlich ist es bei der Aufenthaltsqualitt. Hoffmann: „Derzeit ist der Markt ein Einkaufsmarkt, aber kein Verweilmarkt. Auf den wenigen Sitzgelegenheiten lsst man sich nieder, wenn es einem schwummrig ist. Sonst nicht.“ Soll der Markt knftig also auch Treffpunkt sein, dann muss man dort essen und trinken knnen.
Ein weiterer Aspekt ist die Einbindung der anliegenden Einzelhndler, die entlang der Kanalstrae komplett von den Verkaufswagen verstellt sind. „Von einer Zusammenarbeit werden beide Seiten profitieren“, ist sich Hoffmann sicher. Wie die aussehen knnte, wird die Arbeitsgruppe diskutieren. Ebenso, welche Events gestartet werden, ob man die Laufwege verndert, die Markteingnge kennzeichnet und Hinweisschilder auf den Markt in der „fantastisch funktionierenden Innenstadt“ (Hoffmann) anbringt.

Die rege Diskussion im Anschluss an die Prsentation im ITZ am Alten Schlachthof, bei der auch Oberbrgermeister Gerhard Mller (CDU) teilnahm, zeigte sehr deutlich: So unterschiedlich die Interessen und die Verbesserungsvorschlge auch sein mgen, der Markt liegt wohl allen am Herzen. Und das bewertete Norbert Hoffmann als Pfund: Dass die Marktbeschicker wie in Fulda selbst und recht frh initiativ werden und ein Gutachten anregen, erlebe er nur in wenigen Fllen. Jrgen Kemmet vom Team der Marktleute hatte die Analyse als „Start fr weitere Schritte“ bezeichnet. Begrung und Moderation bernahm Christoph Schmidt als Koordinator fr die Aktiven Kernbereiche in Hessen.
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