Aber auch die Whler aus Rasdorf, Grsselbach und Setzelbach haben ein Lob verdient. Mehr als zwei Drittel der Wahlberechtigten haben ihre Stimme abgegeben – keine Selbstverstndlichkeit, wenn man sich die bliche Wahlbeteiligung bei Brgermeister- oder Kommunalwahlen so ansieht. Und schon gar nicht, wenn man bedenkt, dass mit Jrgen Hahn nur ein einziger Kandidat zur Wahl stand. Gro ist da die Versuchung zu sagen: „Was soll‘s. Gewhlt wird er ja sowieso, da kann ich auch Zuhause bleiben.“
Dass die Brger der ehemaligen Grenzgemeinde dennoch so zahlreich von ihrem demokratischen Recht Gebrauch gemacht haben, verdient Anerkennung. Es ist schn zu sehen, dass die Politikverdrossenheit wohl doch noch nicht berall Einzug gehalten hat.
Whrend die Rasdorfer ihren neuen Brgermeister begren konnten, mussten die Burghauner Abschied nehmen – und zwar vom dienstltesten Mitglied ihrer Feuerwehr. 49 Jahre hat sich Karlfried Burkardt fr den Brandschutz in der Marktgemeinde eingesetzt. Mit 62 Jahren hat er jetzt den aktiven Dienst verlassen. So viel Einsatzfreude fr das Ehrenamt ist bewundernswert und verdient ein dickes Lob. Mge ihm jetzt noch eine lange Zeit in der Alters- und Ehrenabteilung der Wehr vergnnt sein – und als Grillmeister bei so manchem Feuerwehrfest.