09.06.2012
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Nachschlag
Der Geschftsfhrer der Kreishandwerkerschaft Gelnhausen-Schlchtern, Klaus Zeller, wei das. 15 Lehrstellen im Baugewerbe sind im Main-Kinzig-Kreis – die Stadt Hanau nicht miteingerechnet – vakant.
Das Bild, das Zeller zeichnet, ist dster: „Wir werden in der Zukunft grte Probleme bekommen, geeignete Auszubildende fr Handwerksberufe zu gewinnen.“

Einen guten Weg um Nachwuchs zu werben bildete da sicherlich die Ausbildungsbrse in Steinau am vergangenen Wochenende. Im wahrsten Sinne des Wortes war das eine zukunftsweisende Veranstaltung – fr alle Beteiligten. Schlielich geht es dabei nicht nur um die berufliche Zukunft der Jugendlichen. Immerhin mssen diese mit der Entscheidung dann womglich mehr als 40 Berufsjahre leben.

Es geht aber auch um die Zukunft der heimischen Unternehmen. Arbeitspltze in der Region zu halten oder gar neue zu schaffen, kann die demografische Entwicklung zwar nicht stoppen aber zumindest doch ein bisschen entschleunigen.

Noch so ein Schreckgespenst, dass durch den Bergwinkel geistert: der demografische Wandel. Und der hat jetzt auch im politischen Main-Kinzig-Kreis – vor allem in dessen Osten - zugeschlagen. Erst war die Kreisspitze betroffen. Mit dem Ausscheiden von Gnter Frenz als Vizelandrat ist darin schon seit dem vergangenen Oktober kein Reprsentant des Bergwinkels mehr vertreten. Und jetzt die Fhrungsriege des SPD Unterverbandes Main-Kinzig: Andr Kavai (Erlensee), Thorsten Stolz (Gelnhausen), Susanne Simmler (Hanau) und Christoph Degen (Neuberg).

Was fllt da auf? Richtig! Mit dem Ausscheiden von Heinz Lotz ist auch unter den fhrenden Sozis kein Vertreter des Altkreises Schlchtern mehr zu finden. Das ist schade, denn welche Auswirkungen es hat, wenn ein Kreisteil aus dem Blick rckt, das beweist die Kreiskoalition ja eindrucksvoll.
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