Es braucht keine aufwndigen Kulissen: Ein altes Gemuer, eine kleine Holztreppe, grner Rasen und vor allem ein engagiertes Ensemble gengen vollauf, um ein Theaterstck eindruckvoll in Szene zu setzen. Unverzichtbar ist die dezent in der Kulisse platzierte umfangreiche Technik.
Den beschwerlichen Fuweg auf die Hhe verst das Ensemble mit Musik und kleinen Szenen ber Georg Bchner und die Zeit, in der er lebte. Die unterhaltsamen Verschnaufpausen stimmen auf die Auffhrung ein. Oben angekommen, halten das Ensemble und die DLRG-Ortsgruppe Erfrischungen bereit.
Ein Jahr nach seinem zehnjhrigen Bestehen hat sich das Ensemble der 1836 entstandenen Politsatire von Georg Bchner, der vor 175 Jahren gestorben ist, angenommen. Das Publikum hat seine Freude an den Darstellern in ihren Rollen und erlebt einen schnen Abend. Man amsiert sich, als Knig Peter im unfrmigen Pelzmantel und Unterwsche erscheint und sich von Bediensteten ankleiden lsst. Aufmerksames Zuhren ist angesagt bei schwermtigen, doch wortgewandten Monologen von Prinz Leonce. Mit den Worten „Ich habe die groe Beschftigung, mig zu gehen“, reiht sich sein Begleiter Valerio in nachlssiger Kleidung in die Schar der Nichtstuer ein, freut sich aber des Lebens. „Ihr, Prinz, seid ein Buch ohne Buchstaben, mit nichts als Gedankenstrichen“, charakterisiert er Leonce.
Leonce und Lena sind zwei Knigskinder, die einander versprochen sind, sich aber nicht kennen. Beide wollen keinen Unbekannten heiraten. Sie reien unabhngig voneinander aus, begegnen sich unterwegs und verlieben sich. So kommt dann doch zusammen, was zusammenkommen soll.
In dem bewegten Spiel gibt das Ensemble einen Blick in eine Zeit um die Franzsische Revolution. Fr Regisseur Felix Wiedergrn ist es ein Stck ber eine „Persiflage, ber die Lcherlichkeit und Langeweile einer hheren Gesellschaft, deren hchste Beschftigung Miggang heit und deren beste Fertigkeit das Nichtstun ist.“
Den beschwerlichen Fuweg auf die Hhe verst das Ensemble mit Musik und kleinen Szenen ber Georg Bchner und die Zeit, in der er lebte. Die unterhaltsamen Verschnaufpausen stimmen auf die Auffhrung ein. Oben angekommen, halten das Ensemble und die DLRG-Ortsgruppe Erfrischungen bereit.
Mitwirkende
Prinz Leonce von Popo: Andreas Hummel, Prinzessin Lena von Pipi: Maria Huhn, Valerio: Sarah Wiedergrn, Gouvernante: Bernadette Huhn, Knig Peter von Popo: Felix Wiedergrn, Prsident des Staatsrates: Tobias Viering, Hofprediger/Schulmeister: Horst Hellkuhl, Landrat: Hugo Huhn, Zeremonienmeisterin: Hannah Herpel/Carina Zeller, Hofmeisterin: Lina Steinbock, Kammerdienerin: Elisabeth Ghulam, Rosetta, Mtresse des Prinzen: Jessica Jurczyk/Carina Zeller, Polizisten: Horst Hellkuhl, Tanja Steinbock, Andr Zeller, Bauern: Hugo Huhn, Henrik Sattler, Tanja Steinbock, Robin Wolf, Carina Zeller, Musikant: Alfred Noll.
Regie: Felix Wiedergrn, Regieassistenz: Sarah Wiedergrn, Regie Erlebnispfad: Michaela Feldman, Georg-Bchner-Erlebnispfad: Rudolf Falk, Elisabeth Ghulam, Thomas Hummel, Hugo Huhn, Eva Neumann, Stefanie Zellmann, Herbert Freund (Gesang, Gitarre), Willia Schmidt-Glenewinkel (Violine), Licht-, Ton-, Pyrotechnik: Benjamin Emeling, Jutta Krber, Mathias Link, Daniel Schier, Alexander Stehlik, Logo: Rainer Amberg, Maria Huhn.
Regie: Felix Wiedergrn, Regieassistenz: Sarah Wiedergrn, Regie Erlebnispfad: Michaela Feldman, Georg-Bchner-Erlebnispfad: Rudolf Falk, Elisabeth Ghulam, Thomas Hummel, Hugo Huhn, Eva Neumann, Stefanie Zellmann, Herbert Freund (Gesang, Gitarre), Willia Schmidt-Glenewinkel (Violine), Licht-, Ton-, Pyrotechnik: Benjamin Emeling, Jutta Krber, Mathias Link, Daniel Schier, Alexander Stehlik, Logo: Rainer Amberg, Maria Huhn.
Ein Jahr nach seinem zehnjhrigen Bestehen hat sich das Ensemble der 1836 entstandenen Politsatire von Georg Bchner, der vor 175 Jahren gestorben ist, angenommen. Das Publikum hat seine Freude an den Darstellern in ihren Rollen und erlebt einen schnen Abend. Man amsiert sich, als Knig Peter im unfrmigen Pelzmantel und Unterwsche erscheint und sich von Bediensteten ankleiden lsst. Aufmerksames Zuhren ist angesagt bei schwermtigen, doch wortgewandten Monologen von Prinz Leonce. Mit den Worten „Ich habe die groe Beschftigung, mig zu gehen“, reiht sich sein Begleiter Valerio in nachlssiger Kleidung in die Schar der Nichtstuer ein, freut sich aber des Lebens. „Ihr, Prinz, seid ein Buch ohne Buchstaben, mit nichts als Gedankenstrichen“, charakterisiert er Leonce.
Leonce und Lena sind zwei Knigskinder, die einander versprochen sind, sich aber nicht kennen. Beide wollen keinen Unbekannten heiraten. Sie reien unabhngig voneinander aus, begegnen sich unterwegs und verlieben sich. So kommt dann doch zusammen, was zusammenkommen soll.
In dem bewegten Spiel gibt das Ensemble einen Blick in eine Zeit um die Franzsische Revolution. Fr Regisseur Felix Wiedergrn ist es ein Stck ber eine „Persiflage, ber die Lcherlichkeit und Langeweile einer hheren Gesellschaft, deren hchste Beschftigung Miggang heit und deren beste Fertigkeit das Nichtstun ist.“