24.06.2012
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Kohlenstoffmonmoxid kann tdlich sein
In einigen Fllen wurden dabei auch Einsatzkrfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten geschdigt.Unter dem Aspekt „Personalsicherheit und Patientenversorgung“ im Vergiftungsfall hat sich der NEF-Ausschuss des Vogelsbergkreises unter Fhrung von Kreisbrandinspektor Werner Rinke mit dieser Problematik beschftigt und die Ergebnisse im DRK-Haus an der Hohen Bergstrae im Beisein vom Leiter des Rettungsdienstes, Ottfried Trapp, dem DRK-Kreisgeschftsfhrer Ralf Dickel und Manfred Haas vom rztlichen Rettungsdienst vorgestellt. Damit hat der Vogelsbergkreis unter den hessischen Flchenkreisen als erster Kreis reagiert und eine Probephase gestartet bezglich der Tauglichkeit der Gerte.

Kohlenstoffmonoxid, kurz CO genannt, ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff mit der Summenformel CO. Es handelt sich um ein farb-, geruch- und geschmackloses Gas. Es entsteht bei fast jeder Verbrennung, vornehmlich bei der unvollstndigen Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Stoffen.

CO ist geringfgig leichter als Luft und schon kleine Mengen in der Atemluft knnen zu einer Vergiftung fhren. CO ist brennbar und verbrennt mit blauer Flamme zu Kohlenstoffdioxid und ist somit als hochentzndliches Gas einzustufen. CO blockiert den Sauerstofftransport in das Gewebe, wodurch es schnell zu einem Sauerstoffmangel mit entsprechenden Auswirkungen im Krper kommt. Este Symptome sind Kopfschmerzen, Sehstrungen und Schwindel und mit zunehmendem CO-Gehalt im Blut kommt es zur Verwirrtheit, Bewusslosigkeit und Herzrhythmusstrungen, die schlielich zum Tod fhren. Inzwischen wurden die bedien- und wartungsfreundlichen Gerte vom Vogelsbergkreis beschafft und befinden sich an den drei NEF-Standorten in Lauterbach, Alsfeld und Ulrichstein.

Ein Pils-CO-Oximeter, Typ RAD 57 Massimo, dass der DRK Kreisverband Lauterbach finanzierte, ist in der Leitstelle deponiert und wird im Bedarfsfall durch Einsatzkrfte von DRK und Feuerwehr an die jeweilige Einsatzstelle gebracht. Mit diesem Gert kann Kohlenstoffmonoxid im Blut gemessen werden. Liegt eine CO-Vergiftung vor, muss der Patient behandelt werden. Das muss in einer Druckkammer geschehen. Zur Zeit steht die einzige Druckkammer in der Asklepios-Paulinen-Klinik in Wiesbaden und ist tglich 24 Stunden verfgbar.

Eine Anweisung fr das Personal des Rettungsdienstes und der Feuerwehren regelt das Verhalten der Einsatzkrfte im Falle eines Verdachts des Vorliegens einer CO-Problematik in die auch die Fachempfelungen des Deutschen Feuerwehrverbandes eingeflossen sind. Bisher, so Werner Rinke, gab es im Vogelsbergkreis noch keine konkreten CO-Flle und vielleicht wurde das Gas auch wegen fehlender Gertschaft berhaupt nicht bemerkt.

brigens bietet die Industrie CO-Melder zum Preis von 1500 Euro fr den huslichen Bereich an. Allerdings halten diese Gerte nur zwei Jahre. Kreisbrandinspektor und DRK halten knftig Messgerte bereit.
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