Im April 2009 votierten die Gemeindevertreter auf der Basis einer Kostenschtzung von 1,55 Millionen Euro fr den Umbau. Am Ende kostete der Umbau mehr als doppelt so viel. „Wir standen bei den Planungen unter extremem Zeitdruck. Deshalb kann man dieses Projekt nicht mit anderen vergleichen. Htten wir so sorgfltig planen knnen wie sonst, htten wir vielleicht gleich Kosten von drei Millionen Euro ermittelt“, sagt Meinecke. Um Mittel aus den Konjunkturpaketen zu erhalten, htten die Baukosten binnen weniger Wochen ermittelt und die Bauarbeiten dann bis Jahresende 2009 begonnen werden mssen.
Whrend der Baumanahme habe es immer wieder berraschungen gegeben, wie etwa das Auftreten nicht eingezeichneter Betondecken – auch deshalb, weil keine Plne frherer Umbauten existiert htten. So habe sich der Umbau immer weiter verteuert. Einmal begonnen, htte der Umbau – etwa aus finanziellen Grnden – nicht mehr abgebrochen werden knnen. „Da gab es dann kein Zurck mehr“, sagt Meinecke.
Im Gemeindevorstand sei das Projekt bei fast jeder Sitzung besprochen worden. Von diesen Sitzungen htten die Fraktionschefs stets Protokolle erhalten. Die Fraktionen htten fr den Kostenanstieg zunchst Verstndnis gezeigt: Die Entwicklung auf drei Millionen Euro, die Meinecke auf der Basis einer eindeutigen Erklrung des Architekten am 9. Februar 2011 als Endstand mitteilte, sei in den Gremien nie strittig diskutiert worden. 2,86 Millionen seien von der Gemeindevertretung zuvor ja auch schon im Haushalt freigegeben worden. Erst als die Kosten danach noch einmal um 360 000 Euro anstiegen, htten sich die Fraktionen emprt – so wie er, Meinecke, auch.
„Nach dem 9. Februar 2011 ist wirklich etwas schiefgelaufen. Beim Architekten sind pltzlich Rechnungen fr mehr als 200 000 Euro aufgetaucht. Obwohl wir das mehrfach anmahnten, kam die Schlussrechnungen mit vielen Monaten Versptung. In unserem Bauamt wurden Rechnungen fr 100 000 Euro nicht so bercksichtigt, wie es htte sein mssen“, sagt Meinecke. Er verstehe den rger der Fraktionen. Doch sei er kein Grund, nun die gesamte Kostenentwicklung zu kritisieren.
Die Kritik von Paul Kredig (CDU), Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses, er sei unzureichend informiert worden, beziehe er, Meinecke, auf die letzte Entwicklung und den Anstieg um 360 000 Euro, die ihn ebenso gergert habe. Er lasse mit einem Gutachten jetzt die Architektenrechnung prfen.
Whrend der Baumanahme habe es immer wieder berraschungen gegeben, wie etwa das Auftreten nicht eingezeichneter Betondecken – auch deshalb, weil keine Plne frherer Umbauten existiert htten. So habe sich der Umbau immer weiter verteuert. Einmal begonnen, htte der Umbau – etwa aus finanziellen Grnden – nicht mehr abgebrochen werden knnen. „Da gab es dann kein Zurck mehr“, sagt Meinecke.
Kosten-Entwicklung
Gesamtsumme
Im April 2009 sollte der Umbau 1,66 Millionen Euro kosten. Im Dezember 2009 wurden 2,41 Millionen in den Haushalt eingestellt. Die Ausschreibung im Frhjahr 2010 ergaben 2,86 Millionen. Im Februar 2011 nannte Meinecke als Endsumme 3,0 Millionen, im September 2011 korrigierte er sich auf 3,32 Millionen, im Juni 2012 auf 3,37 Millionen Euro.
Bereiche
• Sanierung Rathauskrper: Schtzung 2009: 1,67 Millionen; Ausschreibung: 2,13 Millionen, tatschlich 2,34 Millionen.
Die brigen vier Bereiche waren 2009 gar nicht bercksichtigt:
• Brocontainer: Ausschreibung 212 000, tatschlich 283 000 Euro.
• Bauamt-Anbau: Ausschreibung 113 000, tatschlich 162 000 Euro.
• Brandschutz: Ausschreibung 212 000, tatschlich 283 000 Euro.
• Sanierung im Bestand: Ausschreibung 223 000, jetzt 306 000 Euro. / vn
Im April 2009 sollte der Umbau 1,66 Millionen Euro kosten. Im Dezember 2009 wurden 2,41 Millionen in den Haushalt eingestellt. Die Ausschreibung im Frhjahr 2010 ergaben 2,86 Millionen. Im Februar 2011 nannte Meinecke als Endsumme 3,0 Millionen, im September 2011 korrigierte er sich auf 3,32 Millionen, im Juni 2012 auf 3,37 Millionen Euro.
Bereiche
• Sanierung Rathauskrper: Schtzung 2009: 1,67 Millionen; Ausschreibung: 2,13 Millionen, tatschlich 2,34 Millionen.
Die brigen vier Bereiche waren 2009 gar nicht bercksichtigt:
• Brocontainer: Ausschreibung 212 000, tatschlich 283 000 Euro.
• Bauamt-Anbau: Ausschreibung 113 000, tatschlich 162 000 Euro.
• Brandschutz: Ausschreibung 212 000, tatschlich 283 000 Euro.
• Sanierung im Bestand: Ausschreibung 223 000, jetzt 306 000 Euro. / vn
„Nach dem 9. Februar 2011 ist wirklich etwas schiefgelaufen. Beim Architekten sind pltzlich Rechnungen fr mehr als 200 000 Euro aufgetaucht. Obwohl wir das mehrfach anmahnten, kam die Schlussrechnungen mit vielen Monaten Versptung. In unserem Bauamt wurden Rechnungen fr 100 000 Euro nicht so bercksichtigt, wie es htte sein mssen“, sagt Meinecke. Er verstehe den rger der Fraktionen. Doch sei er kein Grund, nun die gesamte Kostenentwicklung zu kritisieren.
Die Kritik von Paul Kredig (CDU), Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses, er sei unzureichend informiert worden, beziehe er, Meinecke, auf die letzte Entwicklung und den Anstieg um 360 000 Euro, die ihn ebenso gergert habe. Er lasse mit einem Gutachten jetzt die Architektenrechnung prfen.