Unter den zahlreichen Amateurschauspielgruppen im Bergwinkel zhlt das Hofnarr Theater zu den jngsten: Erst seit gut einem Jahr frnen etwa 20 erprobte Laiendarsteller ihrer Schauspiellust. Angeleitet werden sie von einem Profi: Romana Spensberger, Theaterpdagogin und ausgebildete Schauspielerin. Nun hat die Truppe drei Mrchenstcke von Johannes Galli nach den Brdern Grimm einstudiert: „Der Froschknig“, „Die Bremer Stadtmusikanten“ und „Rumpelstilzchen“. Letzteres feierte am Sonntagnachmittag im fast vollen Kuki-Zelt Premiere.
Nicht nur die kurzweilige Inszenierung mit vielen witzigen Ideen und Wortspielereien, die ohne aufwendiges Bhnenbild und Requisiten auskam, sorgte fr allgemeine Heiterkeit. Auch die vier Akteure berzeugten auf ganzer Linie: Vollen Krpereinsatz gab Manfred Schfer – nicht nur als jhzorniges, wild umherspringendes Rumpelstilzchen, sondern ebenso als eigensinnige Mhle, die dem Mller auch mal eins auf den Kopf gibt.
Ins Schfer spielte die schne Mllerstochter und sptere Knigin, die ob ihrer Aufgabe, Stroh zu Gold zu spinnen, zwar mehr als einmal verzweifelt, dennoch ihren eigenen Kopf hat und zudem noch berzeugte Vegetarierin ist. Wrdevoll und gebietend agierte Wolfgang Franzen als Knig, dem besonders die Auffllung seiner Staatskassen am Herzen liegt und fr den es einfach nicht genug Gold sein kann.
Der heimliche Star des Nachmittags aber war Gerold Lotz in einer Dreifachrolle: als flapsiger Bio-Mller mit strrischer Zipfelmtze, als Bayrisch sprechender, etwas dusseliger Bote Sebastian und als „Gold, am Rcken Stroh“. Hinreiend gestaltete Lotz die Verwandlung von Stroh zu Gold, strahlte dabei ber das ganze Gesicht und stimmte jedes Mal ein frhliches Liedchen an: „Strippel di strappel di Stroh, heute Nacht bin ich so froh, gestern war ich noch so dumm wie Stroh, heut’ bin ich Gold, was bin ich froh!“
Nicht zu vergessen die kleinen Besucher, die ebenfalls Anteil am Gang der Handlung hatten: Sie halfen dem Mller beim Aufzhlen leckerer Kuchen und verrieten dem Boten der Knigin viele Vor-, Nach- und Spitznamen. Am Ende wusste diese den Namen des seltsamen Mnnleins – „Rumpelstilzchen“ – und durfte ihr Kind behalten.
Das Publikum spendete groen Beifall, Romana Spensberger lud die Kinder noch zu einem Mini-Theaterworkshop im Freien ein, bei dem sie selbst einmal in verschiedene Rollen schlpfen konnten.
Am Sonntag, 15. Juli, um 17 Uhr, ist dann „Der Froschknig“ im Kuki-Zelt zu sehen.
Nicht nur die kurzweilige Inszenierung mit vielen witzigen Ideen und Wortspielereien, die ohne aufwendiges Bhnenbild und Requisiten auskam, sorgte fr allgemeine Heiterkeit. Auch die vier Akteure berzeugten auf ganzer Linie: Vollen Krpereinsatz gab Manfred Schfer – nicht nur als jhzorniges, wild umherspringendes Rumpelstilzchen, sondern ebenso als eigensinnige Mhle, die dem Mller auch mal eins auf den Kopf gibt.
Ins Schfer spielte die schne Mllerstochter und sptere Knigin, die ob ihrer Aufgabe, Stroh zu Gold zu spinnen, zwar mehr als einmal verzweifelt, dennoch ihren eigenen Kopf hat und zudem noch berzeugte Vegetarierin ist. Wrdevoll und gebietend agierte Wolfgang Franzen als Knig, dem besonders die Auffllung seiner Staatskassen am Herzen liegt und fr den es einfach nicht genug Gold sein kann.
Der heimliche Star des Nachmittags aber war Gerold Lotz in einer Dreifachrolle: als flapsiger Bio-Mller mit strrischer Zipfelmtze, als Bayrisch sprechender, etwas dusseliger Bote Sebastian und als „Gold, am Rcken Stroh“. Hinreiend gestaltete Lotz die Verwandlung von Stroh zu Gold, strahlte dabei ber das ganze Gesicht und stimmte jedes Mal ein frhliches Liedchen an: „Strippel di strappel di Stroh, heute Nacht bin ich so froh, gestern war ich noch so dumm wie Stroh, heut’ bin ich Gold, was bin ich froh!“
Nicht zu vergessen die kleinen Besucher, die ebenfalls Anteil am Gang der Handlung hatten: Sie halfen dem Mller beim Aufzhlen leckerer Kuchen und verrieten dem Boten der Knigin viele Vor-, Nach- und Spitznamen. Am Ende wusste diese den Namen des seltsamen Mnnleins – „Rumpelstilzchen“ – und durfte ihr Kind behalten.
Das Publikum spendete groen Beifall, Romana Spensberger lud die Kinder noch zu einem Mini-Theaterworkshop im Freien ein, bei dem sie selbst einmal in verschiedene Rollen schlpfen konnten.
Am Sonntag, 15. Juli, um 17 Uhr, ist dann „Der Froschknig“ im Kuki-Zelt zu sehen.