Eindrucksvoll im barocken Kostm gekleidet, ging Behounek kurz auf die Geschichte des Schlosses ein. „Waren es frher Kaiser, Grafen und Hoheiten aus vielen Lndern, die hier im Schloss die Grafen von Schlitz besuchten, so sind es heute Musiker und junge Leute aus aller Welt, die sich hier in der noch jungen musisch kulturellen Landeseinrichtung treffen, um miteinander kreativ zu arbeiten“.
Dies besttigten drei Jugendliche aus Indonesien, der Trkei und Bosnien-Herzegowina, die sich zurzeit mit dem Goethe-Institut in Schloss Hallenburg zu einem Deutschkurs aufhalten. Sie lobten die Ruhe, die Schnheit der Landschaft und sorgten mit dem Spruch „man kann schnell irgendwo anders hinfahren“ fr die Erheiterung der Gste.
Brgermeister Schfer griff dies gleich als neues „Werbeargument“ fr junge Leute auf. Er hielt einen sehr emotionalen und persnlichen Rckblick auf die Geschichte des Schlosses, denn Hans-Jrgen Schfer ist hier zur Schule gegangen. „Wer kann schon von sich behaupten, seine Schule befinde sich in einem Schloss?“ fragte er.
Dies erkenne man in Gesprchen mit Schlitzer Brgern aber sehr leicht. Die htten dann „so ein Funkeln in den Augen“, welches sie als Hallenburg-Schler ausweist. Deshalb, so Schfer wehmtig, sei es fr viele Schlitzer um so schlimmer gewesen, wie dieses Schloss nach 1977 langsam verfiel. Erfreulich dann die Entscheidung der Hessischen Landesregierung, Schloss Hallenburg als Sitz der Hessischen Landesmusikakademie auszuwhlen. So knne das ehrwrdige Gebude wieder durch den musisch-kulturellen Auftrag der Akademie an seinen alten Bildungsauftrag anknpfen.
Das Stadtoberhaupt bat anschlieend Rdiger Graf von Schlitz, gen. von Grtz; Freifrau zu Eisenbach Baronin von Riedesel; die Grafen Gisbert und Hermann zu Stolberg-Wernigerode und die Prsidentin des Landesmusikrates, Dr. Ursula Jungherr zum Eintrag in das „Goldene Buch“ der Stadt Schlitz.
Nach dieser Zeremonie hob Landrat Manfred Grig die Bedeutung der Landesmusikakademie fr den Vogelsbergkreis hervor. „Es ist uns bewusst, dass wir hier ein Juwel bekommen haben“, versicherte er und versprach, bei der „Pflege dieses Juwels“ zu helfen.
Dr. Ursula Jungherr, Prsidentin des Landesmusikrates, dankte in ihrem Rckblick den „Machern der ersten Stunde“, Gerhard Becker, Rudolf Marx, Hans-Jrgen Schfer und Ruth Wagner. Von Anfang an, so Frau Dr. Jungherr, habe man in Schlitz alles richtig gemacht. Immer sei das Ziel „Landesmusikakademie“ in der Planung und in dem Umbau des Schlosses oberste Prioritt gewesen. Nur deswegen habe man heute nicht nur ein schnes Schloss, sondern auch ein Gebude, welches alle akustischen Anforderungen einer Musikakademie erfllt.
Die Prsidentin verga in ihrem Dank nicht die Hessische Landesregierung und die Mitglieder des Landtags. Alle haben sich ber die Parteigrenzen hinweg fr diese Projekt in Schlitz eingesetzt. „Wir haben mit dieser Akademie an die Historie angeknpft und werden sie nun fr die Zukunft ausbauen“, blickte sie hoffnungsvoll in die Zukunft.
In gewohnter musikalischer Professionalitt umrahmte die Pianistin Catherine Gordeladze die Feierstunde mit Werken von Scarlatti, Chopin und Kapustin. Anschlieend wurde die Stundenglocke im Uhrturm des konomiegebudes wieder in Betrieb genommen. Sie wurde von einem Schlitzer Brger gespendet, nachdem das Original schon bei der Restaurierung des Uhrtrmchens nicht mehr vorgefunden werden konnte.
Dies besttigten drei Jugendliche aus Indonesien, der Trkei und Bosnien-Herzegowina, die sich zurzeit mit dem Goethe-Institut in Schloss Hallenburg zu einem Deutschkurs aufhalten. Sie lobten die Ruhe, die Schnheit der Landschaft und sorgten mit dem Spruch „man kann schnell irgendwo anders hinfahren“ fr die Erheiterung der Gste.
Brgermeister Schfer griff dies gleich als neues „Werbeargument“ fr junge Leute auf. Er hielt einen sehr emotionalen und persnlichen Rckblick auf die Geschichte des Schlosses, denn Hans-Jrgen Schfer ist hier zur Schule gegangen. „Wer kann schon von sich behaupten, seine Schule befinde sich in einem Schloss?“ fragte er.
Dies erkenne man in Gesprchen mit Schlitzer Brgern aber sehr leicht. Die htten dann „so ein Funkeln in den Augen“, welches sie als Hallenburg-Schler ausweist. Deshalb, so Schfer wehmtig, sei es fr viele Schlitzer um so schlimmer gewesen, wie dieses Schloss nach 1977 langsam verfiel. Erfreulich dann die Entscheidung der Hessischen Landesregierung, Schloss Hallenburg als Sitz der Hessischen Landesmusikakademie auszuwhlen. So knne das ehrwrdige Gebude wieder durch den musisch-kulturellen Auftrag der Akademie an seinen alten Bildungsauftrag anknpfen.
Das Stadtoberhaupt bat anschlieend Rdiger Graf von Schlitz, gen. von Grtz; Freifrau zu Eisenbach Baronin von Riedesel; die Grafen Gisbert und Hermann zu Stolberg-Wernigerode und die Prsidentin des Landesmusikrates, Dr. Ursula Jungherr zum Eintrag in das „Goldene Buch“ der Stadt Schlitz.
Nach dieser Zeremonie hob Landrat Manfred Grig die Bedeutung der Landesmusikakademie fr den Vogelsbergkreis hervor. „Es ist uns bewusst, dass wir hier ein Juwel bekommen haben“, versicherte er und versprach, bei der „Pflege dieses Juwels“ zu helfen.
Dr. Ursula Jungherr, Prsidentin des Landesmusikrates, dankte in ihrem Rckblick den „Machern der ersten Stunde“, Gerhard Becker, Rudolf Marx, Hans-Jrgen Schfer und Ruth Wagner. Von Anfang an, so Frau Dr. Jungherr, habe man in Schlitz alles richtig gemacht. Immer sei das Ziel „Landesmusikakademie“ in der Planung und in dem Umbau des Schlosses oberste Prioritt gewesen. Nur deswegen habe man heute nicht nur ein schnes Schloss, sondern auch ein Gebude, welches alle akustischen Anforderungen einer Musikakademie erfllt.
Die Prsidentin verga in ihrem Dank nicht die Hessische Landesregierung und die Mitglieder des Landtags. Alle haben sich ber die Parteigrenzen hinweg fr diese Projekt in Schlitz eingesetzt. „Wir haben mit dieser Akademie an die Historie angeknpft und werden sie nun fr die Zukunft ausbauen“, blickte sie hoffnungsvoll in die Zukunft.
In gewohnter musikalischer Professionalitt umrahmte die Pianistin Catherine Gordeladze die Feierstunde mit Werken von Scarlatti, Chopin und Kapustin. Anschlieend wurde die Stundenglocke im Uhrturm des konomiegebudes wieder in Betrieb genommen. Sie wurde von einem Schlitzer Brger gespendet, nachdem das Original schon bei der Restaurierung des Uhrtrmchens nicht mehr vorgefunden werden konnte.