„Es ist der optimale Standort. Dann steht der Herr Weitzel nmlich in Blickrichtung zu seinem Elternhaus, das in der Krmerstrae gewesen sein soll“, konstatiert Schlchterns Brgermeister Falko Fritzsch (SPD). Wenn es nach ihm geht, dann knnte die von Ulrich Barnickel geschaffene Skulptur bereits zum Weitzelfest am 4. und 5. August dort stehen. Am kommenden Mittwoch soll der Magistrat die Auftragsvergabe fr das Fundament beschlieen.
Fr den Standort hat sich das Gremium in Absprache mit dem Knstler entschieden. Der habe die Edelstahlskulptur auch fr diese Stelle konzipiert, erlutert Fritzsch und ergnzt: „Auch die Neugestaltung der Verkehrsregelung und die damit verbundenen Beruhigungen sprechen fr die Ortswahl. Dann nmlich werden Betrachter nicht mehr durch Autos beeintrchtigt.“ Zwar habe der Magistrat auch andere Standorte in Erwgung gezogen, etwa vor dem alten Rathaus oder auf der Wiese vor dem Friedhof. Letzteres aber schliet Fritzsch kategorisch aus: „Der Weitzel gehrt in die Stadt“, macht der Rathauschef klar.
„Vorgehen abenteuerlich“
Ganz und gar nicht klar ist indes Ortsvorsteher Wolf-Dieter Rothmaler, warum der Ortsbeirat Innenstadt in dieser Sache erst in dieser Woche informiert wurde. „Ja, es ist richtig, dass ich als Ortsvorsteher die Entscheidung in die Hnde des Magistrats gelegt habe. Der Ortsbeirat hat keine Empfehlung ausgesprochen. Wie auch?“, sagt Rothmaler. In der Krze der Zeit – gerade in den Ferien – habe er keine Sitzung des Gremiums einberufen knnen. „Wann htte die denn sein sollen? Am Sonntag vor der Kirche?“, fragt Rothmaler und bemngelt, dass der Ortsbeirat erneut nicht ernsthaft angehrt worden sei. „Es ist traurig, dass wir offenbar gar keine Rolle mehr spielen. Und das Vorgehen des Magistrats ist mehr als abenteuerlich“, schimpft der Ortsvorsteher. De facto sei also keine Mehrheitsentscheidung getroffen worden. „Die Meinungen innerhalb des Ortsbeirates ber den Standort gehen auseinander von ,gern‘ bis ,frchterlich‘ “, erlutert Rothmaler, der das Werk als „Magistratsdenkmal“ tituliert.
Rothmalers Verstimmung ist nicht die erste in der Denkmaldebatte. Bereits der Entwurf war umstritten. Zahlreiche Spender – immerhin 27 000 Euro kamen zusammen – wollten lieber den Sandsteinobelisken restauriert sehen. Fr eine Konservierung dieses Denkmals wird der Steinmetz-Betrieb Malter sorgen. Im Zuge dessen soll auch ber einen Abguss der Steintafeln entschieden werden. Statt einer erklrenden Stele soll neben der Skulptur eine Tafel auf Weitzel verweisen.
Fr den Standort hat sich das Gremium in Absprache mit dem Knstler entschieden. Der habe die Edelstahlskulptur auch fr diese Stelle konzipiert, erlutert Fritzsch und ergnzt: „Auch die Neugestaltung der Verkehrsregelung und die damit verbundenen Beruhigungen sprechen fr die Ortswahl. Dann nmlich werden Betrachter nicht mehr durch Autos beeintrchtigt.“ Zwar habe der Magistrat auch andere Standorte in Erwgung gezogen, etwa vor dem alten Rathaus oder auf der Wiese vor dem Friedhof. Letzteres aber schliet Fritzsch kategorisch aus: „Der Weitzel gehrt in die Stadt“, macht der Rathauschef klar.
„Vorgehen abenteuerlich“
Ganz und gar nicht klar ist indes Ortsvorsteher Wolf-Dieter Rothmaler, warum der Ortsbeirat Innenstadt in dieser Sache erst in dieser Woche informiert wurde. „Ja, es ist richtig, dass ich als Ortsvorsteher die Entscheidung in die Hnde des Magistrats gelegt habe. Der Ortsbeirat hat keine Empfehlung ausgesprochen. Wie auch?“, sagt Rothmaler. In der Krze der Zeit – gerade in den Ferien – habe er keine Sitzung des Gremiums einberufen knnen. „Wann htte die denn sein sollen? Am Sonntag vor der Kirche?“, fragt Rothmaler und bemngelt, dass der Ortsbeirat erneut nicht ernsthaft angehrt worden sei. „Es ist traurig, dass wir offenbar gar keine Rolle mehr spielen. Und das Vorgehen des Magistrats ist mehr als abenteuerlich“, schimpft der Ortsvorsteher. De facto sei also keine Mehrheitsentscheidung getroffen worden. „Die Meinungen innerhalb des Ortsbeirates ber den Standort gehen auseinander von ,gern‘ bis ,frchterlich‘ “, erlutert Rothmaler, der das Werk als „Magistratsdenkmal“ tituliert.
Rothmalers Verstimmung ist nicht die erste in der Denkmaldebatte. Bereits der Entwurf war umstritten. Zahlreiche Spender – immerhin 27 000 Euro kamen zusammen – wollten lieber den Sandsteinobelisken restauriert sehen. Fr eine Konservierung dieses Denkmals wird der Steinmetz-Betrieb Malter sorgen. Im Zuge dessen soll auch ber einen Abguss der Steintafeln entschieden werden. Statt einer erklrenden Stele soll neben der Skulptur eine Tafel auf Weitzel verweisen.