Verschiedenfarbige Garne hngen an der Wand, Nadelkissen und Schere liegen auf dem Holztisch – das Atelier in der Wohnung von Gudrun Richter ist gemtlich. Die 52-Jhrige hat seit einem Jahr das Label „Lieblings Dirndl“. „Ich nhe aber schon immer“, sagt die gebrtige Nrnbergerin.
Den Spa am Dirndlnhen entdeckte sie, als ihre Tochter und deren Freundinnen die traditionellen Kleider genht haben wollten. Aktuell nht sie ein Dirndl fr eine werdende Braut. „Ein Dirndl ist das Kleidungsstck, das am meisten Gestaltungsspielraum lsst“, findet die gelernte Bekleidungstechnische Assistentin. „Man kann mit Accessoires spielen und ber Grenzen gehen“, schwrmt sie. Farben und Zubehr seien variabel. Gerne bringt Richter andere folkloristische Elemente ein: So hat sie schon Dirndl aus balinesischem Stoff geschneidert und aus Stoffen aus Tansania. Sie bestellt natrlich auch original Dirndl-Stoff aus Oberbayern. Zu den Kleidern gibt es dann auch ein passendes Tschchen.
„Das war mal ein altes Paradekissen von Oma oder hier, diese Borte habe ich auf dem Dachboden gefunden“, sagt sie und zeigt auf die Stoffe mit Spitze und verspieltem Muster.
Aus der Lieblingsjeans des Lebensgefhrten kann auch einfach ein Lieblingsdirndl werden. Gudrun Richter macht es mglich. „Jetzt Trage ich deinen Hintern an meiner Brust“, hatte ein Kundin zu ihrem Mann gesagt, nachdem seine Jeans in ihrem Dirndloberteil verarbeitet wurde. „Ich mchte ganz persnliche und individuelle Dirndl machen“, sagt Richter. Deshalb sieht sie die 25 Modelle, die das Atelier schmcken, als Ansichtsstcke.
Der Labelname ergab sich, als sie beim Kaufhaus Lieblings in der Fuldaer Friedrichstrae anfragte, ob sie ihre Dirndl verkaufen wollten. Lieblings sagte zu und bald war das Patent auf Gudrun Richter angemeldet. Lieblings bezeichne aber auch das Lieblingsstck der Frau, erklrt Richter. An den Dirndl-Tagen vom 22. bis 25. August werden ihre Stcke wieder im Kaufhaus gezeigt.
Sich die aufwndigen Kleider auf den Leib schneidern zu lassen, ist nicht ganz billig. Etwa zwischen 475 und 525 Euro bewegen sich die Preise. Der Extravaganz ist jedoch keine Grenze gesetzt – und dem Preis nach oben auch nicht. Bringt eine Kundin den Stoff selbst mit, wrde der Preis bei etwa 350 Euro liegen. Gudrun Richter investiert etwa vier Wochen Arbeit in ein Kleid.
Der klassische Schnitt bleibt aber immer gleich. „Das ist einfach ein Hingucker“, sagt die Nherin und ist berzeugt, dass Frauen sich einfach fter trauen sollten, Dirndl zu tragen. In diesem Zusammenhang zitiert sie gerne die britische Designerin Vivienne Westwood: „Frauen sollten mehr Dirndl tragen. Das macht sie schner.“
Den Spa am Dirndlnhen entdeckte sie, als ihre Tochter und deren Freundinnen die traditionellen Kleider genht haben wollten. Aktuell nht sie ein Dirndl fr eine werdende Braut. „Ein Dirndl ist das Kleidungsstck, das am meisten Gestaltungsspielraum lsst“, findet die gelernte Bekleidungstechnische Assistentin. „Man kann mit Accessoires spielen und ber Grenzen gehen“, schwrmt sie. Farben und Zubehr seien variabel. Gerne bringt Richter andere folkloristische Elemente ein: So hat sie schon Dirndl aus balinesischem Stoff geschneidert und aus Stoffen aus Tansania. Sie bestellt natrlich auch original Dirndl-Stoff aus Oberbayern. Zu den Kleidern gibt es dann auch ein passendes Tschchen.
„Das war mal ein altes Paradekissen von Oma oder hier, diese Borte habe ich auf dem Dachboden gefunden“, sagt sie und zeigt auf die Stoffe mit Spitze und verspieltem Muster.
Aus der Lieblingsjeans des Lebensgefhrten kann auch einfach ein Lieblingsdirndl werden. Gudrun Richter macht es mglich. „Jetzt Trage ich deinen Hintern an meiner Brust“, hatte ein Kundin zu ihrem Mann gesagt, nachdem seine Jeans in ihrem Dirndloberteil verarbeitet wurde. „Ich mchte ganz persnliche und individuelle Dirndl machen“, sagt Richter. Deshalb sieht sie die 25 Modelle, die das Atelier schmcken, als Ansichtsstcke.
Der Labelname ergab sich, als sie beim Kaufhaus Lieblings in der Fuldaer Friedrichstrae anfragte, ob sie ihre Dirndl verkaufen wollten. Lieblings sagte zu und bald war das Patent auf Gudrun Richter angemeldet. Lieblings bezeichne aber auch das Lieblingsstck der Frau, erklrt Richter. An den Dirndl-Tagen vom 22. bis 25. August werden ihre Stcke wieder im Kaufhaus gezeigt.
Sich die aufwndigen Kleider auf den Leib schneidern zu lassen, ist nicht ganz billig. Etwa zwischen 475 und 525 Euro bewegen sich die Preise. Der Extravaganz ist jedoch keine Grenze gesetzt – und dem Preis nach oben auch nicht. Bringt eine Kundin den Stoff selbst mit, wrde der Preis bei etwa 350 Euro liegen. Gudrun Richter investiert etwa vier Wochen Arbeit in ein Kleid.
Der klassische Schnitt bleibt aber immer gleich. „Das ist einfach ein Hingucker“, sagt die Nherin und ist berzeugt, dass Frauen sich einfach fter trauen sollten, Dirndl zu tragen. In diesem Zusammenhang zitiert sie gerne die britische Designerin Vivienne Westwood: „Frauen sollten mehr Dirndl tragen. Das macht sie schner.“