10.08.2012
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SPD-Sitz im Kreisausschuss an Steinauerin
Habekost hatte sein ehrenamtliches Mandat wegen einer Anstellung bei den Kreiswerken Main-Kinzig zurckgeben mssen, weil der Kreis mehrheitlich an dem Unternehmen beteiligt ist. Der Erste  auf der Nachrckerliste der SPD war zunchst Winfried Weber (Kerbersdorf), der am Mittwoch aber seinen Verzicht auf  den Posten in dem Gremium bekundet hat (wir berichteten).

Sonja Senzel erklrte gestern auf Anfrage: „Ich werde das  Mandat annehmen, wenn ich gefragt werde.“ Ausfhrlichere Erluterungen wollte sie mit Blick auf zahlreiche berufliche Termine vorerst noch nicht machen.

Winfried Weber (61) stellte bei der Begrndung seines Verzichts gegenber unserer Zeitung heraus, dass er sich als Ortsvorsteher von Kerbersdorf in den zurckliegenden Monaten eindeutig und vehement fr den Erhalt der einklassigen Grundschule in dem Bad Soden-Salmnsterer Stadtteil  stark gemacht habe. Dies stehe jedoch dem Ansinnen von Schuldezernent Matthias Zach (Grne) entgegen, die Zwergschule schlieen zu wollen. Als Kollege von Zach im Kreisausschuss htte Weber aber den Standpunkt des Kreises als Schultrger mitzuvertreten. Diesen Spagat habe er sich allerdings nicht zumuten wollen, weil sein kommunalpolitisches Wirken in Kerbersdorf „dann ja unglaubwrdig geworden wre“. Im brigen bereite ihm seine Aufgabe im Ortsbeirat viel Freude, denn wenn sich dessen Mitglieder etwa zu Arbeitseinstzen trfen, sei der Erfolg der  eigenen Ttigkeit „schon nach wenigen Stunden sichtbar“.

Fr das Anfang Juni gestorbene Kreisausschussmitglied Bruno Dring (CDU) war dessen Parteifreund Winfried Ottmann (58) aus Bad Soden-Salmnster in das Kollegialorgan des Kreises nachgerckt.    
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