15.08.2012
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26 Nsttaler Kinder hatten gestern ihren ersten Schultag
„Auf was freut ihr euch denn am meisten?“, fragt Lydia Grtler, Klassenlehrerin der 1b, die Nsttaler Kinder. „Auf Mathe“, schiet es aus Lorenz heraus. Und der Sechsjhrige zeigt gleich, was er kann. 1 + 2 = 3 schreibt er an die Tafel. Seine zwlf Mitschler stehen ihm in nichts nach. Katharina notiert mit Kreide ihren Namen,  genauso wie Laura, Hugo, Silas und Fabian. Und Veronika erzhlt stolz, dass sie sogar schon „100“ schreiben kann.

„Heute erinnern sich viele auch an die eigene Schulzeit zurck“, sagt Schulleiter Thomas Brodrecht bei der Begrung  im proppenvollen Atrium der Schule. „Man merkt, wie schnell die Zeit vergeht.“ In den kommenden vier Jahren wrden die Kinder die Grundkenntnisse erlernen, die sie ein Leben lang brauchen. „Dem einen wird es leichter fallen, dem anderen schwerer. Aber gemeinsam werden wir es schaffen, jedem unserer Schulanfnger einen guten Start zu ermglichen“, erklrt Brodrecht. An die Eltern appelliert er: „Begleiten Sie Ihr Kind auf seinem Weg, und loben Sie auch fr kleine Fortschritte.“ Die Kinder gehrten nun zu den Groen. Deshalb sei es wichtig, dass sie zum Beispiel ihren Ranzen selbst tragen und knftig den Schulweg allein oder mit Freunden gehen. „Zeigen Sie, dass Sie Vertrauen haben. Das soll Ihr Kind spren.“

Auf seine Frage an die Erstklsser, was am schnsten an der Schule sei, ruft ein Schulanfnger: „Die Schultte.“ Und die erhalten die Schler schon kurze Zeit spter in ihrem Klassenraum. Lydia Grtler ruft die Kinder der 1b einzeln auf. Leon ist der erste. „Herzlich Willkommen in der Schule, Leon“, begrt ihn die Klassenlehrerin. Stolz trgt er die Schultte mit dem groen Drachen an seinen Platz. Nachdem alle Hello-Kitty-, Regenbogen- und Fuball-Schultten verteilt sind, werfen die Schulanfnger noch einen Blick ins Lesebuch.  

Die Eltern, Omas, Opas, Onkel und Tanten tauschen sich in der Zwischenzeit im Atrium aus. „Es ist ein besonderer Tag, ein neuer Lebensabschnitt startet nun fr Franziska“, erklrt Papa Jrgen Klaus (38) aus Haselstein. Auch Sabrina Rehberg (31) aus Obernst will die Einschulung ihres Neffen Lorenz nicht verpassen. „Ich bin selbst hier zur Schule gegangen“, berichtet sie. Auf dem Arm hlt sie ihr Patenkind Marleen (3). Sie ist stolz, dass ihr Bruder nun zur Schule geht. „Der kann schon ganz viel“, sagt sie und erzhlt, dass sie sich freut, wenn auch sie endlich zur Schule gehen darf.
Am Morgen fand bereits ein Gottesdienst mit Pfarrer Bernhard Merz in der Hofaschenbacher Kirche statt. Whrend der Feier im Atrium umrahmten die Kinder der Klassen zwei bis vier das Programm mit Gedichten, Liedern und Theaterstcken und machten den ABC-Schtzen damit Lust auf die kommenden vier Grundschuljahre.
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