22.08.2012
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Stadthalle: Fritzsch zeigt sich gesprchsbereit
„Mein Angebot steht:  In einem Gesprch mit den betroffenen Vereinen sollte eine Lsung gesucht werden“, sagt Brgermeister Falko Fritzsch auf Anfrage unserer Zeitung. Wie eine solche Lsung aussehen knnte, dafr hat der Rathauschef gleich mehrere Vorschlge: „Ich knnte mir vorstellen, dass wir die Mehrkosten ber die Vereinsfrderung auffangen. Eine andere Mglichkeit wre, dass die Stadt als Veranstalter auftritt.“ Mit dem Vorsitzenden der Aktionsgemeinschaft Schlchterner Vereine, Peter Tribensky, habe er gestern vereinbart, sich weiter ber das Thema zu unterhalten.

Hintergrund sind die im Juni von der Stadtverordnetenversammlung einstimmig verabschiedete Gebhrensatzung fr die Nutzung der Stadthalle und der Beschluss des Schlchterner Carneval-Clubs (SCC) „Die Sptznder“, die Stadthalle in der nchsten Kampagne nicht zu nutzen (KN vom 18. August).
Die von den SCC-Verantwortlichen gemachten uerungen bezeichnet Fritzsch als „berraschend und befremdlich“. Er habe bereits Ende Juli  Sitzungsprsident Bernd Ullrich zugesagt, sich um eine Lsung zu bemhen und verwaltungsintern entsprechende Schritte unternommen.

Der Rathauschef stellt aber auch klar: „Weder ich noch der Magistrat knnen nach Gutdnken von dieser Gebhrensatzung abweichen.“ Zu dieser sei es unter dem Druck von Sachzwngen gekommen: Zum einen werde die Einrichtung von der Stadt als „Betrieb gewerblicher Art“ gefhrt. Dieser sei vorsteuerabzugsberechtigt und msse entsprechende Einnahmen aufweisen. Das zweite Problem, das mit der Gebhrenanhebung angegangen werden solle, seien die nicht gedeckten Kosten. Fritzsch: „Die Kommunalaufsicht steht uns auf den Fen, dass wir die Gebhrenhaushalte ausgeglichen gestalten.“

Wenngleich die Bedingungen vor Ort recht unterschiedlich seien, werde die Stadt demnchst auch fr die Nutzung der Dorfgemeinschaftshuser in den Ortschaften neue Regelungen erlassen. „Ich nehme es auf meine Kappe, dass wir es versumt haben, die Gebhren in krzeren Intervallen zu erhhen. Deshalb fllt die Erhhung jetzt so massiv aus“, sagt Fritzsch. Er fgt hinzu: „Wenn der SCC 7000 Euro pro Jahr an Miete fr das Vereinsheim an eine Privatperson zahlt, kann es nicht sein, dass wir das durch die ffentliche Hand subventionieren.“
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