29.08.2012
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40 Familien und ein Frhstcks-Service
Die Besucher aus Frankreich werden heute in Freiensteinau eintreffen und bis zum 29. August bleiben. Kernpunkt der Veranstaltungen wird das Fest anlsslich des 111-jhrigen Bestehens des Karnevalvereins Kikiriki sein.
Auch die deutsch-franzsische Freundschaft zwischen Freiensteinau und Tourouvre kann ein kleines Jubilum feiern: Seit 1977 und somit 35 Jahre lang gibt es einen regelmigen Austausch zwischen den Gemeinden aus dem Vogelsberg und der Normandie, die 1990 offiziell verschwistert wurden. Von Anfang an besuchten die franzsischen Freunde im jhrlichen Wechsel das Blaue Eck und umgekehrt. Noch nie wurde ein Jahr ausgelassen, stattdessen gab es oftmals mehrere Besuche in einem Jahr.

Doch noch nie kamen so viele Besucher aus Tourouvre nach Freiensteinau wie in diesem Sommer. ber 100 Gste aus der 5500-Seelen-Gemeinde im Departement Orne reisen mit zwei Bussen und weiteren Autos nach Freiensteinau. Zustzlich zu der gut 50-kpfigen Gruppe aus Tourouvre und Umgebung wird auch der etwa genauso stark besetzte Fanfarenzug aus Radonnai, einem Ortsteil von Tourouvre, ins Blaue Eck reisen. Dies stellt eine enorme organisatorische Aufgabe fr das 13-kpfige Komitee der deutsch-franzsischen Freundschaft in Freiensteinau dar. „Besonders, da schon immer alle Fahrtteilnehmer privat untergebracht wurden“, erklrt Komitee-Mitglied Andrea Quall und ergnzt: Gerade diese private Ebene ist auch das, was diese Freundschaft so intensiv und besonders macht.“ 

Dadurch wachse nicht nur der Zusammenhalt mit den Franzosen, sondern auch der Kontakt unter den Freiensteinauer sei viel grer, auch weil die Gruppe stets aus Personen jeden Alters, vom Kind bis zum Rentner, besteht“, fgt Waltraud Hhn hinzu, die ebenfalls von Anfang an Teil der deutsch-franzsischen Beziehungen in Freiensteinau war und dem Komitee angehrt. „Dies alles zu organisieren, war eine spannende Aufgabe“, sagt Hhn, „speziell, da alle Freiensteinauer in die Vorbereitungen und den Ablauf des 111-jhrigen Jubilums des Kikiriki eingespannt sind.“


Bootsfahrtauf dem Main

Es gelang dem Komitee, zirka 40 Familien zu finden, die einen oder mehrere, in Einzelfllen sogar bis zu fnf, Franzosen bei sich zu Hause unterbringen werden. „30 bis 40 der Tourouvrer waren schon oft da und wurden gerne wieder von ihren Gastfamilien aufgenommen. Mit den Neuen hatten wir da schon grere Probleme“, berichtet Andrea Quall. „Wir haben bereits vor vier Monaten mit der Unterkunftssuche begonnen. „Dabei hat sich unser Vorsitzender Hans-Jrgen Karl viel Mhe und Arbeit mit dem direkten Kontakt zu den Familien gemacht, weil das einfach der effektivste Weg ist“, ergnzt Hhn. Zudem werden zwei Gruppen von 9 und 14 jungen Musikerinnen in Vereinshusern nchtigen. Die Verpflegung ist gewhrleistet:Das Kommitee bietet einen Frhstcks-Service  an.

Die Organisatoren haben sich einen abwechslungsreichen Ablauf berlegt, an dem alle Interessierten teilnehmen knnen. So findet am Donnerstag eine Fahrt nach Frankfurt mit Besuch der Apfelweinkneipen in Alt-Sachsenhausen statt. Zuvor geht es zum Flughafen, der Helaba und  es steht eine Bootsfahrt auf dem Main auf dem Programm. Am Freitag steht ein Picknick, eine Besichtigung einer Bckerei und einer  Metzgerei in Romrod auf dem Plan.
Der Samstag wird etwas ruhiger: Nach einiger Zeit in den Gastfamilien hat das Komitee den Vulkanfreizeitpark in Nieder-Moos angemietet, bevor abends der groe Auftritt der Hhner stattfindet.

Am Sonntag wird der Fanfarenzug auf dem Festzug aufspielen und auch die restlichen Franzosen werden mit eigenem Wagen und Kostmen teilnehmen. Das deutsch-franzsische Komitee wird am Backhaus wieder einen Getrnkestand erffnen. Am Montag startet die Rckreise.
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