Am Dienstag stand sie vor dem Fuldaer Amsgericht.
Fnf Menschen schlieen sich zusammen und wollen ein Haus mit sieben Eigentumswohnungen bauen. Einer unter ihnen arbeitet in einem Fuldaer Baugeschft. Als dann die Fertigstellung des Hauses ins Stocken gert, beschliet ein anderer Eigentmer, sich erst ins Grundbuch eintragen zu lassen, wenn der Bau fertig finanziert ist. Die Miteigentmer brgen fr ihn mit 22.945 Euro, bis zu dem Zeitpunkt, an dem auch er sich ins Grundbuch eintragen lsst und den Betrag an die anderen zurckzahlt.
Als er das Geld im November 2009 an die anderen Eigentmer berweist, denkt er, die Sache htte sich damit erledigt. Sein Geld floss allerdings nicht auf die Konten, sondern direkt in die Insolvenzmasse der Baufirma. Seltsamerweise erfhrt er erst im Frhjahr 2010, dass das Geld nicht bei den Eigentmern eingegangen ist.
„Ich habe der Bautechnikerin vertraut, weil ich dachte, dass man sich als Miteigentmer nicht ber‘s Ohr haut“, sagte der Geschdigte am Dienstag ber die 44-Jhrige, die gleichzeitig die Ehefrau eines Miteigentmers ist.
Die Angeklagte, die die Verhandlung stumm verfolgte und durch ihren Anwalt vertreten wurde, lie verlauten, dass sie zum Zeitounkt der berweisung nicht wusste, dass das Unternehmen insolvent ist. Im November 2009 soll die Firma floriert haben wie nie zuvor in einem Winter. Auerdem las der Anwalt einen Brief ihres Vaters, dem Besitzer der Firma, vor, in dem dieser besttigte, selbst erst im Februar 2010 von der Insolvenz seines Unternehmens erfahren zu haben. Richter Szymon Mazur sagte, er sehe keinen Beweis dafr, dass die Angeklagte billigend in Kauf genommen habe, dass das Geld nicht weitergeleitet werden kann.
Am Ende der Verhandlung wurde von Staatsanwalt Christoph Wirth der Beweisantrag gestellt, einen Insolvenzgutachter zu beauftragen. Dieser soll klren, ob die Angeklagte von der Zahlungsunfhigkeit des Unternehmens zum Zeitpunkt der berweisung wusste oder nicht. Fortsetzung ist am 18. September um 13.30 Uhr.
Fnf Menschen schlieen sich zusammen und wollen ein Haus mit sieben Eigentumswohnungen bauen. Einer unter ihnen arbeitet in einem Fuldaer Baugeschft. Als dann die Fertigstellung des Hauses ins Stocken gert, beschliet ein anderer Eigentmer, sich erst ins Grundbuch eintragen zu lassen, wenn der Bau fertig finanziert ist. Die Miteigentmer brgen fr ihn mit 22.945 Euro, bis zu dem Zeitpunkt, an dem auch er sich ins Grundbuch eintragen lsst und den Betrag an die anderen zurckzahlt.
Als er das Geld im November 2009 an die anderen Eigentmer berweist, denkt er, die Sache htte sich damit erledigt. Sein Geld floss allerdings nicht auf die Konten, sondern direkt in die Insolvenzmasse der Baufirma. Seltsamerweise erfhrt er erst im Frhjahr 2010, dass das Geld nicht bei den Eigentmern eingegangen ist.
„Ich habe der Bautechnikerin vertraut, weil ich dachte, dass man sich als Miteigentmer nicht ber‘s Ohr haut“, sagte der Geschdigte am Dienstag ber die 44-Jhrige, die gleichzeitig die Ehefrau eines Miteigentmers ist.
Die Angeklagte, die die Verhandlung stumm verfolgte und durch ihren Anwalt vertreten wurde, lie verlauten, dass sie zum Zeitounkt der berweisung nicht wusste, dass das Unternehmen insolvent ist. Im November 2009 soll die Firma floriert haben wie nie zuvor in einem Winter. Auerdem las der Anwalt einen Brief ihres Vaters, dem Besitzer der Firma, vor, in dem dieser besttigte, selbst erst im Februar 2010 von der Insolvenz seines Unternehmens erfahren zu haben. Richter Szymon Mazur sagte, er sehe keinen Beweis dafr, dass die Angeklagte billigend in Kauf genommen habe, dass das Geld nicht weitergeleitet werden kann.
Am Ende der Verhandlung wurde von Staatsanwalt Christoph Wirth der Beweisantrag gestellt, einen Insolvenzgutachter zu beauftragen. Dieser soll klren, ob die Angeklagte von der Zahlungsunfhigkeit des Unternehmens zum Zeitpunkt der berweisung wusste oder nicht. Fortsetzung ist am 18. September um 13.30 Uhr.