„Das Thema Alleinerziehende ist von groer gesellschaftspolitischer Aktualitt“, sagte Beate Mller vom Netzwerk Alleinerziehende zu Beginn der Veranstaltung in der Aula der Adolf-von-Dalberg-Schule. Rund 23 Prozent der Familien im Kreis Fulda seien so genannte Ein-Eltern-Familien, 95 Prozent davon mit alleinerziehenden Mttern – Tendenz steigend.
„Sie brauchen verlssliche Rahmenbedingungen, um Beruf und Familie vereinbaren zu knnen. Mit unserem Netzwerk wollen wir ein umfassendes Hilfsangebot bereitstellen, um die Lebens- und Arbeitssituation zu verbessern“, sagte Mller zu den rund 130 Gsten aus Politik, Wirtschaft, Unternehmen und Beratungsstellen.
Im Mittelpunkt stand an diesem Abend das Anliegen des Netzwerkes, Alleinerziehenden die Mglichkeit zu bieten, Beruf und Familienleben zu vereinen. „Fachkrfte fehlen und Alleinerziehende haben oft groes Potenzial. Wir mchten Unternehmen sensibilisieren, das Thema Familienfreundlichkeit als positives Imagemerkmal zu nutzen.“
Petra Mller-Klepper, Staatssekretrin im Hessischen Sozialministerium, betonte, dass die alleinerziehende Frau heute zur gesellschaftlichen Normalitt gehre. Trotzdem habe eine Vielzahl von Alleinerziehenden schlechtere Chancen auf materielle Sicherheit und Wohlstand als Paarfamilien. „Hier sind Politik und Wirtschaft gefordert, Lsungen zu finden“, sagte Mller-Klepper in einem langen Vortrag, in dem sie detailliert zu den Problemen der Alleinerziehenden Stellung nahm.
Wie ein familienfreundliches Arbeitsmodell in der Praxis funktionieren kann, zeigte Steuerberater und Wirtschaftsprfer Michael Herber, der eine Steuerkanzlei in Fulda fhrt. Er hat dreiig Mitarbeiter, zwei Drittel davon Frauen. „Ich musste mir berlegen, wie ich meine Mitarbeiterinnen halten kann, wenn sie Kinder bekommen und wie ich weitere motivierte Frauen und Mtter fr mein Unternehmen gewinnen kann.“ Die Lsung: Herber bot an, die Arbeitszeiten individuell abzustimmen. Er habe Mitarbeiterinnen, die einen, zwei oder drei sowie vier halbe Tage in der Woche arbeiten. Auch Gleitzeit und das Arbeiten von zu Hause seien mglich. „Ich habe bisher nur positive Erfahrungen gemacht“, berichtet Herber. „Diese Frauen sind hoch motiviert. Als kleines Unternehmen mssen wir individuell sein, um gegen groe Unternehmen mit Betriebskindergrten oder hnlichem anzukommen.“
„Sie brauchen verlssliche Rahmenbedingungen, um Beruf und Familie vereinbaren zu knnen. Mit unserem Netzwerk wollen wir ein umfassendes Hilfsangebot bereitstellen, um die Lebens- und Arbeitssituation zu verbessern“, sagte Mller zu den rund 130 Gsten aus Politik, Wirtschaft, Unternehmen und Beratungsstellen.
Im Mittelpunkt stand an diesem Abend das Anliegen des Netzwerkes, Alleinerziehenden die Mglichkeit zu bieten, Beruf und Familienleben zu vereinen. „Fachkrfte fehlen und Alleinerziehende haben oft groes Potenzial. Wir mchten Unternehmen sensibilisieren, das Thema Familienfreundlichkeit als positives Imagemerkmal zu nutzen.“
Petra Mller-Klepper, Staatssekretrin im Hessischen Sozialministerium, betonte, dass die alleinerziehende Frau heute zur gesellschaftlichen Normalitt gehre. Trotzdem habe eine Vielzahl von Alleinerziehenden schlechtere Chancen auf materielle Sicherheit und Wohlstand als Paarfamilien. „Hier sind Politik und Wirtschaft gefordert, Lsungen zu finden“, sagte Mller-Klepper in einem langen Vortrag, in dem sie detailliert zu den Problemen der Alleinerziehenden Stellung nahm.
Wie ein familienfreundliches Arbeitsmodell in der Praxis funktionieren kann, zeigte Steuerberater und Wirtschaftsprfer Michael Herber, der eine Steuerkanzlei in Fulda fhrt. Er hat dreiig Mitarbeiter, zwei Drittel davon Frauen. „Ich musste mir berlegen, wie ich meine Mitarbeiterinnen halten kann, wenn sie Kinder bekommen und wie ich weitere motivierte Frauen und Mtter fr mein Unternehmen gewinnen kann.“ Die Lsung: Herber bot an, die Arbeitszeiten individuell abzustimmen. Er habe Mitarbeiterinnen, die einen, zwei oder drei sowie vier halbe Tage in der Woche arbeiten. Auch Gleitzeit und das Arbeiten von zu Hause seien mglich. „Ich habe bisher nur positive Erfahrungen gemacht“, berichtet Herber. „Diese Frauen sind hoch motiviert. Als kleines Unternehmen mssen wir individuell sein, um gegen groe Unternehmen mit Betriebskindergrten oder hnlichem anzukommen.“