13.09.2012
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Stadtverwaltung zieht zum Teil in Kaufhaus
Ein Groteil der Verwaltung wird in das seit langem leer stehende Aka-Kaufhaus gegenber vom Rathaus ziehen. Bislang mochten sich die Stadtverordneten nicht fr eine Sanierung aussprechen, weil die geschtzten Kosten als nicht finanzierbar erschienen. Die geschtzten Kosten lagen  – je nach Finanzierung  – zwischen 6,8 und 9,6 Millionen Euro. Die Lauterbacher Stadtverordneten hatten sogar eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um eine Lsung zu erarbeiten.

Jetzt  haben sich die Fraktionen einstimmig dafr ausgesprochen, die Sanierung anzupacken. Demnach werden zwei Fachwerkhuser, die unmittelbar ans Rathaus angrenzen und die von der Stadtverwaltung genutzt wurden, an den Unternehmer Gustav Stabernack verkauft. Der frhere Eigentmer eines Verpackungswerks in Fulda, der in Lauterbach  wohnt, bernimmt zudem ein Fachwerkhaus in der Rockelsgasse, in dem sich frher ein Vorgnger des Krankenhauses befand, und zahlt fr  alle drei historischen und sanierungsbedrftigen Gebude insgesamt 250 000 Euro.  

Umbau kostet 2,97 Millionen

Die  beiden Anbauten an das Rathaus soll Stabernack aber erst bernehmen, wenn das Hauptgebude des Rathauses fertig saniert ist. Das wird vermutlich Ende 2014 sein. Beide Fachwerkhuser neben dem Rathaus sollen dann miteinander verbunden und zu Wohnungen umgebaut werden.

Im kommenden Jahr soll das Kaufhaus Aka fr die Stadtverwaltung hergerichtet werden. Das Kaufhaus gehrt Stabernack bereits. Zunchst wollte er dort Wohnungen schaffen,  doch diese Plne zerschlugen sich. Ende nchsten Jahres soll die Stadtverwaltung nach den den Stadtverordneten vorgelegten Plnen in das Kaufhaus einziehen.
Ab Anfang 2014 soll das Rathaus saniert werden. Dafr plant die Stadt 2,97 Millionen Euro ein, erluterte Brgermeister Rainer-Hans Vollmller (CDU) den Stadtverordneten. Diese Baumanahme will die Stadt in Eigenregie abwickeln.

Das Kaufhaus soll in Zukunft dauerhaft  Verwaltungsstandort bleiben.  Die Stadt will einen Mietvertrag ber 25 Jahre abschlieen. Vereinbart ist eine Miethhe von 135 000 Euro pro Jahr. Spter – vermutlich  2014 oder 2015 – soll Stabernack auch die historische Stadtmhle bernehmen, in der die Touristeninformation untergebracht ist,  und das Gebude in der Hintergasse kaufen,  in dem heute das Brgerbro untergebracht ist.

In der Diskussion lobten die Stadtverordneten, die Lsung sei nicht nur finanzierbar, sondern sei auch fr das Bild des Marktplatzes frderlich.
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