Kommt aber dadurch ein „alter Schlitzer“ mal wieder auf Heimatbesuch und kann dazu noch eine interessante Geschichte erzhlen, dann ist das auf jeden Fall ein paar Zeilen wert. Ulrich „Ulle“ Holzapfel, am vergangenen Wochenende gerade 60 Jahre alt geworden, lebt schon seit Jahrzehnten berufsbedingt im Groraum Frankfurt. Er ist dort Geschftsfhrer der Behindertenhilfe des „Internationalen Bundes“ (IB), eines freien Trgers der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit e.V.. Frankfurt ist ja nicht gerade „aus der Welt“ und so hlt „Ulle“ Holzapfel immer wieder Kontakte in die Heimat, ist auch noch Mitglied im Schlitzerlnder TVK.
Das zeigte er seinen Arbeitskollegen, als man sich morgens vor der Schlitzerlnder Destillerie traf, denn er kam in Schlitzerlnder Tracht. Das, so erklrt er, hat einen tieferen Hintergrund. Schon Ende der 80 er Jahre plante die IB-Behindertenhilfe eine Wohneinrichtung fr geistig behinderte Menschen in einem kleinen Taunusort. Es dauerte jedoch bis Ende 1995, bis die ersten Bewohner in das neue Zuhause einziehen konnten. Im Frhjahr 1996 wurde das Wohnheim dann eingeweiht und alle 22 Pltze waren belegt.
Die Akzeptanz der neuen Mitbewohner in Grfenwiesbach verlief aber „recht zgerlich“. „Ulle“ Holzapfel, damals mit der Leitung und dem Aufbau der Einrichtung betraut, berlegte, wie man dieses Eis brechen knnte. Da mussten welche ran, die so etwas knnen: der Schlitzerlnder TVK, die „Firwesmusikanten“ und die guten Produkte aus der Schlitzer Destillerie. Es brauchte nur einige wenige Telefonate und schon kamen die Schlitzerlnder 1997 zum Sommerfest des Wohnheims in den Taunus. Die flotten Trachtentnze zu der Musik der „Firwesmusikanten“ kamen an, die Produkte aus der Schlitzer Destillerie lsten die Zungen. Schnell kam man sich nher und das „Eis war gebrochen“. „Selbstverstndlich mittendrin“ war jetzt nicht mehr nur der Wahlspruch des IB, von nun an wurde er in Grfenwiesbach gelebt.
Es sollte nicht der einzige Auftritt der Schlitzerlnder bleiben: Schlachtfeste, Sommerfeste, immer wieder fanden sich Gelegenheiten, die Verbundenheit mit dem „alten Schlitzer und seiner Einrichtung“ zu zeigen.
2002 wurde „Ulle“ Holzapfel innerhalb des IB mit einer neuen Aufgabe betraut und bernahm die Geschftsfhrung der Behindertenhilfe in Frankfurt. Jetzt, zehn Jahre spter, hat es seine Mitarbeiter und ihn nach Schlitz zum Betriebsausflug verschlagen. Doch, er war schon ein bisschen stolz, ihnen „sein“ Schlitz zu zeigen. Der Destilleriebesichtigung schloss sich noch eine Stadtfhrung mit Anke Schlosser und ein Essen im Hotel-Restaurant „Vorderburg“ an.
Was ist der IB?
Der Internationale Bund (IB) ist mit seinem Verein und seinen Gesellschaften einer der groen Anbieter der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in Deutschland. Mehr als 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter untersttzen in 700 Einrichtungen an 300 Orten jhrlich ber 350.000 Jugendliche und Erwachsene. Sie helfen bei der persnlichen und beruflichen Lebensplanung mit zahlreichen Dienstleistungen und Serviceangeboten.
Parteipolitisch und konfessionell unabhngig hat der IB sich seit seiner Grndung 1949 das Ziel gesetzt, „Menschen zu helfen, sich in Freiheit zu entfalten, ihr Leben selbst zu gestalten, sich in die Gesellschaft einzugliedern, persnliche Verantwortung zu bernehmen und die gesellschaftliche Entwicklung ttig mitzugestalten“, „Bereitschaft zu wecken zu sozialem Dienst am Einzelnen und fr die Gesellschaft“, „internationale Verstndigung und Zusammenarbeit zu frdern und zu verwirklichen“.
Das zeigte er seinen Arbeitskollegen, als man sich morgens vor der Schlitzerlnder Destillerie traf, denn er kam in Schlitzerlnder Tracht. Das, so erklrt er, hat einen tieferen Hintergrund. Schon Ende der 80 er Jahre plante die IB-Behindertenhilfe eine Wohneinrichtung fr geistig behinderte Menschen in einem kleinen Taunusort. Es dauerte jedoch bis Ende 1995, bis die ersten Bewohner in das neue Zuhause einziehen konnten. Im Frhjahr 1996 wurde das Wohnheim dann eingeweiht und alle 22 Pltze waren belegt.
Die Akzeptanz der neuen Mitbewohner in Grfenwiesbach verlief aber „recht zgerlich“. „Ulle“ Holzapfel, damals mit der Leitung und dem Aufbau der Einrichtung betraut, berlegte, wie man dieses Eis brechen knnte. Da mussten welche ran, die so etwas knnen: der Schlitzerlnder TVK, die „Firwesmusikanten“ und die guten Produkte aus der Schlitzer Destillerie. Es brauchte nur einige wenige Telefonate und schon kamen die Schlitzerlnder 1997 zum Sommerfest des Wohnheims in den Taunus. Die flotten Trachtentnze zu der Musik der „Firwesmusikanten“ kamen an, die Produkte aus der Schlitzer Destillerie lsten die Zungen. Schnell kam man sich nher und das „Eis war gebrochen“. „Selbstverstndlich mittendrin“ war jetzt nicht mehr nur der Wahlspruch des IB, von nun an wurde er in Grfenwiesbach gelebt.
Es sollte nicht der einzige Auftritt der Schlitzerlnder bleiben: Schlachtfeste, Sommerfeste, immer wieder fanden sich Gelegenheiten, die Verbundenheit mit dem „alten Schlitzer und seiner Einrichtung“ zu zeigen.
2002 wurde „Ulle“ Holzapfel innerhalb des IB mit einer neuen Aufgabe betraut und bernahm die Geschftsfhrung der Behindertenhilfe in Frankfurt. Jetzt, zehn Jahre spter, hat es seine Mitarbeiter und ihn nach Schlitz zum Betriebsausflug verschlagen. Doch, er war schon ein bisschen stolz, ihnen „sein“ Schlitz zu zeigen. Der Destilleriebesichtigung schloss sich noch eine Stadtfhrung mit Anke Schlosser und ein Essen im Hotel-Restaurant „Vorderburg“ an.
Was ist der IB?
Der Internationale Bund (IB) ist mit seinem Verein und seinen Gesellschaften einer der groen Anbieter der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in Deutschland. Mehr als 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter untersttzen in 700 Einrichtungen an 300 Orten jhrlich ber 350.000 Jugendliche und Erwachsene. Sie helfen bei der persnlichen und beruflichen Lebensplanung mit zahlreichen Dienstleistungen und Serviceangeboten.
Parteipolitisch und konfessionell unabhngig hat der IB sich seit seiner Grndung 1949 das Ziel gesetzt, „Menschen zu helfen, sich in Freiheit zu entfalten, ihr Leben selbst zu gestalten, sich in die Gesellschaft einzugliedern, persnliche Verantwortung zu bernehmen und die gesellschaftliche Entwicklung ttig mitzugestalten“, „Bereitschaft zu wecken zu sozialem Dienst am Einzelnen und fr die Gesellschaft“, „internationale Verstndigung und Zusammenarbeit zu frdern und zu verwirklichen“.