Die Tren wurden am Freitag zum ersten Mal landesweit geffnet. Alle 73 hessischen Gerichte und Staatsanwaltschaften nahmen teil. Die Fuldaer Gerichte am Rosengarten hatten dabei einen besonderen Gast. Dr. Rudolf Kriszeleit (FDP),Staatssekretr im Justizministerium, lie sich in einem Rundgang die Fuldaer Justiz zeigen. Dabei stellte man zunchst fest, dass dem Landgericht zwei Justitia-Statuen amBrunnen vor dem Gebude fehlen. „Das war wohl ein wtender Brger, der ber ein Urteil erbost war“, vermutete Ruth Schrder, Prsidentin des Landgerichts. „Justitia fehlt ausgerechnet beim Landgericht – das ist ja eine ganz neue Symbolik“, scherzte Oberbrgermeister Gerhard Mller (CDU).
Staatssekretr Kriszeleit nahm an einer Videokonferenz mit dem Landgericht Marburg teil, in der die Aufklrung des Diebstahls simuliert wurde. „Hier sieht man auch, dass unsere Justiz modern ist, den digitalen Weg geht. Solche Videokonferenzen erleichtern die Arbeit ungemein“, sagte Kriszeleit. berhaupt stand der Tag im Zeichen der Transparenz: Zahlreiche Schulklassen und Brger nutzten die offenen Tren, um mal zu erleben, wie es vor Gericht zugeht. „Viele Menschen assoziieren Gerichte mit Negativem, dabei sind wir fr die Brger da“, erklrt Schrder. „Der Tag der offenen Tr soll die Hemmschwelle der Brger senken. Es geht bei uns nicht so wild zu wie in Gerichtsshows im Fernsehen.“
Um das zu zeigen, gab es den ganzen Tag ber simulierte Sitzungen, Infostnde, Versteigerung von Fundsachen, eine Podiumsdiskussion und einen Fahrsimulator, mit dem man seine Fahrtchtigkeit unter Alkoholeinfluss testen konnte.
Bei der Podiumsdiskussion mit hr-Moderator Hermann Diel konnten die Juristen nochmal aufklren, wer von den 43 Richtern im Landgerichtsbezirk eigentlich fr was zustndig ist. Zwischen Sozial-, Amts-, Arbeits- und Landgericht gibt es schlielich groe Unterschiede. „Viele Menschen sind ja enttuscht, wenn sie sehen, dass es inDeutschland nicht wie in amerikanischen Filmen zwlf Geschworene gibt“, erklrte Diel zu Beginn. Bei der Frage nach der Motivation des Richterdaseins sagte PrsidentinSchrder, es gehe nicht darum, eine Entscheidung zu fllen, sondern fr Gerechtigkeit oder zumindest Rechtsfrieden zu sorgen. „Ein Urteil wird nie allen Beteiligten oder gar der ffentlichkeit gefallen.“
Mit dem Tag der offenen Tr zeigte sich die Prsidentin zufrieden. „Die Schulklassen waren mit Begeisterung dabei, wir htten uns aber mehr Brgerbeteiligung gewnscht. Insgesamt war es ein guter Tag, den wir auch im nchsten Jahr wieder anbieten werden“, so Schrder. „Was wir brauchen, ist weniger Frau Salesch und mehr Frau Schrder“, bilanzierte auch Hermann Diel.
Staatssekretr Kriszeleit nahm an einer Videokonferenz mit dem Landgericht Marburg teil, in der die Aufklrung des Diebstahls simuliert wurde. „Hier sieht man auch, dass unsere Justiz modern ist, den digitalen Weg geht. Solche Videokonferenzen erleichtern die Arbeit ungemein“, sagte Kriszeleit. berhaupt stand der Tag im Zeichen der Transparenz: Zahlreiche Schulklassen und Brger nutzten die offenen Tren, um mal zu erleben, wie es vor Gericht zugeht. „Viele Menschen assoziieren Gerichte mit Negativem, dabei sind wir fr die Brger da“, erklrt Schrder. „Der Tag der offenen Tr soll die Hemmschwelle der Brger senken. Es geht bei uns nicht so wild zu wie in Gerichtsshows im Fernsehen.“
Um das zu zeigen, gab es den ganzen Tag ber simulierte Sitzungen, Infostnde, Versteigerung von Fundsachen, eine Podiumsdiskussion und einen Fahrsimulator, mit dem man seine Fahrtchtigkeit unter Alkoholeinfluss testen konnte.
Bei der Podiumsdiskussion mit hr-Moderator Hermann Diel konnten die Juristen nochmal aufklren, wer von den 43 Richtern im Landgerichtsbezirk eigentlich fr was zustndig ist. Zwischen Sozial-, Amts-, Arbeits- und Landgericht gibt es schlielich groe Unterschiede. „Viele Menschen sind ja enttuscht, wenn sie sehen, dass es inDeutschland nicht wie in amerikanischen Filmen zwlf Geschworene gibt“, erklrte Diel zu Beginn. Bei der Frage nach der Motivation des Richterdaseins sagte PrsidentinSchrder, es gehe nicht darum, eine Entscheidung zu fllen, sondern fr Gerechtigkeit oder zumindest Rechtsfrieden zu sorgen. „Ein Urteil wird nie allen Beteiligten oder gar der ffentlichkeit gefallen.“
Mit dem Tag der offenen Tr zeigte sich die Prsidentin zufrieden. „Die Schulklassen waren mit Begeisterung dabei, wir htten uns aber mehr Brgerbeteiligung gewnscht. Insgesamt war es ein guter Tag, den wir auch im nchsten Jahr wieder anbieten werden“, so Schrder. „Was wir brauchen, ist weniger Frau Salesch und mehr Frau Schrder“, bilanzierte auch Hermann Diel.