09.10.2012
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Kreisoberliga Sd: Soden lobt Nachbar SG Huttengrund
Eine Kernspintomografie brachte in der letzten Woche endgltig Klarheit und machte alle Hoffnungen zunichte, dass das Kreuzband verschont geblieben sein knnte. „Wie sehr Patrick uns fehlt, haben wir schon am Sonntag beim 1:1 in Ilbeshausen gemerkt. Da haben wir eine Halbzeit lang richtig gut gespielt, htten das 2:0 machen mssen und ein drittes Tor schieen knnen, aber nach der Pause haben wir das Fuballspielen komplett eingestellt. Da ist uns so ein Typ wie Fller, der das Spiel an sich reien kann, komplett abgegangen, sagt Trainer Mike Gaul, dessen Kader auf 13 Mann geschrumpft ist.

Denn auch Tobias Richter wird nach seiner Roten Karte vorerst fehlen. „Der Platzverweis war total berzogen. Die Partie wurde am Ende immer hektischer, und da hat der Schiedsrichter vllig berreagiert. Richter ist ein gestandener, routinierter Spieler, der keine Kraftausdrcke benutzt“, nimmt  Gaul seinen Abwehrchef in Schutz.
Immer tiefer in den Keller rutscht die zweite Mannschaft der SGBad Soden. 1:1 bei der SG Gundhelm/Hutten und 2:2 gegen Lokalrivale SG Huttengrund heien die jngsten Enttuschungen. „Aus diesen beiden Spielen wollte ich eigentlich sechs Punkte. Letztendlich muss man aber sagen, dass wir personell zwar richtig gut besetzt waren und die Einstellung gestimmt hat, aber dasGesamtpaket war von unserer Seite einfach zu dnn“, gesteht Trainer Tino Schmitt, der stattdessen ein Lob nach Huttengrund schickt: „Gerade in der Offensive ist die Mannschaft viel besser besetzt als es der Tabellenplatz aussagt. Die holen noch ihre Punkte.“

Ein Lob, das Marco Roth nach all der Schelte in den Wochen davor gerne mitnimmt: „So wie ich Tino Schmitt kenne, hat er Ahnung von Fuball. Dann wollen wir uns mal daran halten und die Punkte in den nchsten Spielen holen.“

Die Leistung an der Bornwiese sei absolut in Ordnung gewesen, sagt Roth: „Wir haben zum ersten Mal den gesamten Kader beisammen gehabt und gemerkt, dass wir es noch knnen. Natrlich hatten wir auch Glck, dass Soden nicht das 3:1 macht. Aber das ist bei Unentschieden-Spielen ja meistens so, denn gerade in der letzten Viertelstunde waren wir dann drauf und dran, unser drittes Tor zu machen.“

Seit Ende August (5:1 bei Gundhelm/Hutten) hat die SG Kressenbach/Ulmbach nicht mehr gewonnen. Nach dem 3:3 gegen Sickels ist man nun schon seit sechs Spielen sieglos. „Die ganzen Unentschieden bringen uns nicht weiter. Wir bruchten dringend mal wieder einen Dreier“, wei Trainer Frank Khlthau, der gegen Sickels alle Hhen und Tiefen durchlebte, die ein Trainer in 90 Minuten mitmachen kann: „Kurz vor und kurz nach der Pause haben wir das Spiel zum 2:1 gedreht, dann haben wir zwei unmgliche Dinger gefangen, wieder ausgeglichen und dann fast noch gewonnen. Das Tor zum 2:3 war irgendwie typisch – es war ein abgeflschter Freisto.“ Bei der Spielgemeinschaft hadert man nicht zum ersten Mal in den letzten Wochen mit dem Schiedsrichter: Auch gegen Sickels habe man wieder mal einen klaren Elfmeter nicht bekommen. „Der Schiedsrichter hat sein erstes Kreisoberligaspiel gepfiffen und das in der ersten Halbzeit auch gar nicht mal so schlecht gemacht. Aber diese Szene, als ein Sickelser den Ball klar und deutlich mit dem Arm mitnimmt, die muss er einfach sehen“, rgert sich Khlthau.
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