Es waren auch neue Wanderer dabei und sogar Wanderfreunde aus Frischborn, die in der Zeitung von der Schlitzer Grenzwanderung gelesen hatten. Mit Kleinbus und Gelndewagen wurden die Wanderer auf die Mordplatte gefahren. Dort gesellten sich Willofser Wanderer, dabei Ortsvorsteher Gerald Gottwald, zu der Gruppe. Brgermeister Schfer konnte auch Gerrit Diebel mit Familie begren, der fr die Betreuung des Schlitzer Stadtwaldes zustndig ist und der den Staatsforst in diesem Bereich betreut.
Gerrit Diebel erklrte zunchst einmal, warum die Mordplatte diesen Namen hat: Vor vielen Jahren wurde dort der Quecker Wiesmller mit einer Axt erschlagen, als er einen Mehldieb aus Schlitz durch den Wald verfolgte, der ihm zuvor diesen Sack gestohlen hatte. Der Mrder und Dieb wurde dingfest gemacht und in Schlitz auf dem Richtplatz enthauptet.
Nach dieser schaurigen Geschichte startete die Wandergruppe froh gestimmt und lief vorbei an vielen Grenzsteinen durch einen wunderschnen Wald. Frher vom Grafenhaus angelegte Grenzgrben konnte man an vielen Stellen noch erkennen. Die Mordeiche war das nchste Ziel. Und wieder konnte Gerrit Diebel mit einer Schauergeschichte aufwarten: An der Mordeiche hat ein Willofser einen Grebenauer Handelsmann erschlagen, weil dieser ihm zuvor die letzte Kuh mitgenommen hatte als Preis fr ausstehende Zinsen und Zahlungen. Auch er wurde gefasst und in Gieen hingerichtet.
So schaurig wie die Geschichten waren, so schn waren die Wanderwege und Waldbilder, die man sehen konnte. Dabei sah man immer wieder wunderschne Schlitzer Lrchen, aber auch 80 Jahre alte Douglasien, die niemand dort vermutet htte.
Unterwegs lernten die Wanderer, dass Willofs fast an der Donau liegt, eine kaum bekannte Gemarkungsbezeichnung.
Das Rimperts und die Rimmelswiesen prsentierten sich in herrlichem Sonnenschein und Frster Diebel wies auf die Reste der ehemaligen Besiedlung hin.Oberhalb des Willofser Friedhofes erreichten die Wanderer den Brennplatz der Willofser Backhausjungen. Dort berraschte Ortsvorsteher Gerald Gottwald mit Produkten aus der Schlitzer Kornbrennerei. Stadtfrster Gerrit Diebel wurde von Brgermeister Hans-Jrgen Schfer mit einem herzlichen Dankeschn verabschiedet.
An der Querung zur L3140 bernahm Frster Frey von der Riedeselschen Forstverwaltung die Gruppe, und von dort ging es bergauf Richtung Steinberg, um zum Sattelstein zu kommen, der immerhin 485 Meter hoch ist.
Der Sage nach hat am Sattelstein ein Mnch mit dem Teufel um die Seele eines Menschen gewrfelt und gewonnen, worauf der Teufel wutentbrannt verschwand und drei Abdrcke seiner Hufe hinterlie. Auch Frster Frey gab zahlreiche Erluterungen und erklrte, was ein Solitair und Habitatbume sind.
Vom Sattelstein fhrte der Weg dann stetig bergab Richtung tzhausen. Wer aber glaubte, dass dies nur ein Katzensprung weit sei, irrte gewaltig. Selbst als man eine Schutzhtte der sogenannten 77iger, eine Waldeigentmergemeinschaft aus Bad Salzschlirf erreichte, war man noch lange nicht am Ziel.
Fast abenteuerlich gestaltete sich dann der Abstieg in das Schlitz-Tal. Aber Walter Khn aus tzhausen kannte den Weg recht gut und durch eine Waldhohl kam man genau an der Stelle ins Tal, wo die Brcke ber die Schlitz fhrte, um gegenber zum Schweitzerhaus aufsteigen zu knnen.
Dort warteten wieder die fleiigen Helferinnen und Helfer der Stadtverwaltung, um die doch mittlerweile recht mden Wanderer in Empfang zu nehmen. Nach rund fnf Stunden und 18 Kilometern war dies auch kein Wunder.
Whrend die einen direkt nach Schlitz zurckfuhren, genossen die anderen noch ein Weizenbier im Schweitzerhaus, aber alle im Bewusstsein, einen tollen Wandertag erlebt zu haben auf den Grenzen des Schlitzerlandes.
Gerrit Diebel erklrte zunchst einmal, warum die Mordplatte diesen Namen hat: Vor vielen Jahren wurde dort der Quecker Wiesmller mit einer Axt erschlagen, als er einen Mehldieb aus Schlitz durch den Wald verfolgte, der ihm zuvor diesen Sack gestohlen hatte. Der Mrder und Dieb wurde dingfest gemacht und in Schlitz auf dem Richtplatz enthauptet.
Nach dieser schaurigen Geschichte startete die Wandergruppe froh gestimmt und lief vorbei an vielen Grenzsteinen durch einen wunderschnen Wald. Frher vom Grafenhaus angelegte Grenzgrben konnte man an vielen Stellen noch erkennen. Die Mordeiche war das nchste Ziel. Und wieder konnte Gerrit Diebel mit einer Schauergeschichte aufwarten: An der Mordeiche hat ein Willofser einen Grebenauer Handelsmann erschlagen, weil dieser ihm zuvor die letzte Kuh mitgenommen hatte als Preis fr ausstehende Zinsen und Zahlungen. Auch er wurde gefasst und in Gieen hingerichtet.
So schaurig wie die Geschichten waren, so schn waren die Wanderwege und Waldbilder, die man sehen konnte. Dabei sah man immer wieder wunderschne Schlitzer Lrchen, aber auch 80 Jahre alte Douglasien, die niemand dort vermutet htte.
Unterwegs lernten die Wanderer, dass Willofs fast an der Donau liegt, eine kaum bekannte Gemarkungsbezeichnung.
Das Rimperts und die Rimmelswiesen prsentierten sich in herrlichem Sonnenschein und Frster Diebel wies auf die Reste der ehemaligen Besiedlung hin.Oberhalb des Willofser Friedhofes erreichten die Wanderer den Brennplatz der Willofser Backhausjungen. Dort berraschte Ortsvorsteher Gerald Gottwald mit Produkten aus der Schlitzer Kornbrennerei. Stadtfrster Gerrit Diebel wurde von Brgermeister Hans-Jrgen Schfer mit einem herzlichen Dankeschn verabschiedet.
An der Querung zur L3140 bernahm Frster Frey von der Riedeselschen Forstverwaltung die Gruppe, und von dort ging es bergauf Richtung Steinberg, um zum Sattelstein zu kommen, der immerhin 485 Meter hoch ist.
Der Sage nach hat am Sattelstein ein Mnch mit dem Teufel um die Seele eines Menschen gewrfelt und gewonnen, worauf der Teufel wutentbrannt verschwand und drei Abdrcke seiner Hufe hinterlie. Auch Frster Frey gab zahlreiche Erluterungen und erklrte, was ein Solitair und Habitatbume sind.
Vom Sattelstein fhrte der Weg dann stetig bergab Richtung tzhausen. Wer aber glaubte, dass dies nur ein Katzensprung weit sei, irrte gewaltig. Selbst als man eine Schutzhtte der sogenannten 77iger, eine Waldeigentmergemeinschaft aus Bad Salzschlirf erreichte, war man noch lange nicht am Ziel.
Fast abenteuerlich gestaltete sich dann der Abstieg in das Schlitz-Tal. Aber Walter Khn aus tzhausen kannte den Weg recht gut und durch eine Waldhohl kam man genau an der Stelle ins Tal, wo die Brcke ber die Schlitz fhrte, um gegenber zum Schweitzerhaus aufsteigen zu knnen.
Dort warteten wieder die fleiigen Helferinnen und Helfer der Stadtverwaltung, um die doch mittlerweile recht mden Wanderer in Empfang zu nehmen. Nach rund fnf Stunden und 18 Kilometern war dies auch kein Wunder.
Whrend die einen direkt nach Schlitz zurckfuhren, genossen die anderen noch ein Weizenbier im Schweitzerhaus, aber alle im Bewusstsein, einen tollen Wandertag erlebt zu haben auf den Grenzen des Schlitzerlandes.