15.10.2012
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Meisterprfung fr viele Jagdhunde zu schwer
Keiner der sechs auf der 20-Stundenfhrte und zwei auf der ber 40-Stundenfhrte angetretenen Jagdhunde der Rassen Rauhaarteckel, Deutsch-Wachtel, Kleiner-Mnsterlnder, Labrador-Retriever, Beagle und Deutsch-Drahthaar kamen auf der 1000 Meter langen, mit drei Haken, zwei Verwundbetten, sechs Verweiserpunkten und einem Viertelliter Rotwildschwei getupften Srecke zum Stck. Erfolgreicher verlief die Fhrtenschuhprfung. Hier wird die Schweifhrte mit Schuhen, die Schalen von Rot- oder Schwarzwild an den Sohlen haben, getreten.

Dabei wird auf den ersten 50 Metern 0,1 Liter Rot-oder Schwarzwildschwei verwendet. Die Fhrte ist ebenfalls 1000 Meter lang, enthlt drei Haken und vier Tropfbetten, die der Hund jeweils verweisen muss. Auf der 20-Stundenfhrte kam  die Kopow-Hnding „Donna vom Inselbergblick“ unter ihrem Fhrer Dirk Michel aus Leisenwald. Die Arbeit wurde mit einem guten FS II bewertet, Der Fhrer erhielt als Wanderpreis eine Keilerplastik. Auch der Deutsch-Wachtel-Rde „Poldi vom Hahnenkamm“ kam auf der 40-Stundenfhrte unter seinem Fhrer Reinhold Keller aus Alheim mit kleinen Korrekturen zum Stck.

Die Arbeit wurde mit FS II bewertet. Keller wurde zum Suchensieger erklrt und erhielt  als Wanderpreis einen Hirschfnger. Bei der Richterbesprechung war das niederschmetternde  Ergebnis vor allem dem Wetter, es hatte am Mittwoch und Donnerstag beim Legen der Fhrten  heftig gstrmt, den zahlreichen Verleitfhrten von Rot- und Schwarzwild geschuldet. Kritisiert wurde aber auch die oft festgestellte mangelnde Einarbeitung der Hunde, aber auch nervrse und gestresste Fhrer in Verbindung mit mangelnder Erfahrung. Jedenfalls haben die Richter viele Fhrerfehler festgestellt und oft sei der Grundsatz „Der Hund hat immer recht!“ missachtet worden, weil der Hund von der richtigen Fhrte immer wieder vom  Fhrer weggegezogen wurde.

Am spten Nachmittag wurde im Park von Hochwaldhausen die Strecke durch das Blsercorps der Jgervereinigung Lauterbach verblasen und das Ergebnis von LJV-Vorstandsmitglied Hans Schindl und den Suchenleitern Klaus Hildebrand und H. Keil bekannt gegeben. Zuvor hatte Hans Schindl die Hundefhrer und -fhrerinnen sowie die Helfer, Richter und Prfungleiter begrt und fr ihren Einsatz bei einer der bekanntesten Schweiprfungen Deutschlands gedankt. Thomas Einig berbrachte die Gre der gemeindlichen Gremien und ist stolz, dass diese Prfungen zu groen Teilen im Bereich der Gemarkung Grebenhain durchgefhrt wurde. Nach dem Totengedenken fr die verstorbenen Dr. Hans Wiens (Oberlahn) und Wilhelm Oechler (Hochwaldhausen) ehrte das Blsercorps die Verstorbenen mit einem letzten“ Halali“ und „Jagd vorbei.“

Fr seine langjhrigen Verdienste um die erschwerte Schweiprfung wurde der ehemalige Forstbeamte Otto Nies (Hochwaldhausen) mit der Silbernen Ehrennadel des Deutschen Jagdschutzverbandes (DJV) geehrt. Schindel bezeichnete den Geehrten als ein Urgestein, der 55 Jahre mageblich an der Organisation dieser Prfung beteiligt gewesen ist und dem man zu groem Dank verpflichtet ist. Den Hundefhrern, die nicht erfolgreich waren, gab er den Rat, im Interesse von Jagd und Wild  weiter mit ihren Hunden zu arbeiten und erneut sich fr diese Prfung zu  bewerben.
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