Es ist vermutlich eines der krzesten Kneipenfestivals der Republik: das „Hand in Hand“ in Schlchtern. Aus Rcksicht auf die Anwohner gibt es seit vergangenem Jahr Live-Musik nur von 19 bis 22 Uhr – das tut der Stimmung der Partygnger jedoch keinen Abbruch.
Kurz nach 19.30 Uhr im Caf Wohnzimmer:Die gemtliche Caf-Bar ist das erste Mal dabei und bis auf den letzten Platz gefllt. Hier spielt das Duo Lisa & Luisa alias Lisa Jaletzky und Luisa Lindner gefhlvolle Pop- und Rocksongs, wunderbar arrangiert, mal aus eigener Feder, mal von bekannten Gren wie U2, Die Toten Hosen oder Clueso. Der mit Akkustikgitarren begleitete zweistimmige Gesang der beiden 18-Jhrigen aus Bad Soden-Salmnster passt bestens ins lauschige Ambiente und sorgt bei den zahlreichen Zuhrern immer wieder fr wohlige Gnsehaut.
Seit drei Jahren musizieren die besten Freundinnen zusammen und waren bereits im Rahmen der „Talent Stage“-Veranstaltungsreihe der Sono-Bar, die aufstrebenden Knstlern eine musikalische Plattform bietet, in der Bergwinkelstadt zu hren. An diesem Abend drften sie sich noch einige Fans mehr gemacht haben.
Mittlerweile ist es 20.20 Uhr: Wenige 100 Meter weiter im Lwenkeller in der Obertorstrae herrscht Ausnahmezustand. Die Gste sitzen und stehen wie die lsardinen, das Thekenpersonal rotiert. Die Temperaturen sind tropisch, die Luftfeuchtigkeit ist es ebenfalls, die Fans der Schlchterner Rockband „The Shaved“ jubeln: Nach vier Jahren Pause ist das Quintett zurck und gibt einen berraschungsauftritt – lauter und rudiger denn je.
Musik fr jeden Geschmack
„Gbe es kein Facebook, wrde ich mich jetzt ausziehen“, ruft Snger Tim Schfer, dem der Schwei in Strmen bers Gesicht rinnt. „Zieht ihr euch doch aus“, fordert er die Menge auf. Als Schfer nach einer halben Stunde den letzten Song ankndigt, stt er auf Widerstand – das Publikum will mehr. Nach einer knackig-krachigen Version von Turbonegros „Get it on“ folgt der „The Shaved“-Klassiker „At the Rock‘n‘Roll Bar“, der von vielen begeistert mitgegrlt wird, sowie Black Sabbaths „Paranoid“. Danach ist endgltig Schluss. „Die werden immer besser“, kommentiert ein Gast den Auftritt spter, nachdem fr kurze Zeit Ruhe eingekehrt ist.
Gegen 21 Uhr huschen einige dunkle Gestalten eilig ber den Stadtplatz in Richtung „Sono“ in der Krmerstrae. Auch dort herrscht volles Haus und vor allem im hinteren Teil der schummrigen Musikbar groes Gedrnge – hier heizt das Trio Pap’s Blue Ribbon dem Publikum mit seiner ebenso explosiven wie eigenwilligen Mischung aus Blues, Funk, Jazz, Rock und Country ein. Selbst eine viertelstndige Zwangspause tut der Stimmung keinen Abbruch: Als eine Bassseite reit und kein Ersatz zur Hand ist, wird auf die Schnelle ein neuer Bass beschafft, und weiter geht’s.
Und whrend Pap’s Blue Ribbon mit eigenen Stcken und Ohrwrmern wie „Sweet Transvestite“, „Happy togehther“ oder „Stuck in the middle with you“ das Partyvolk begeistert und auf Wunsch auch Johnny Cash zu Gehr bringt, entert „Rockkonserve“, die zweite Band im immer noch proppenvollen Lwenkeller, den Bhnenraum. Die Combo hat sich auf Rockklassiker aus den Sechzigern und Siebzigern spezialisiert und trgt diese mit viel Druck vor. Die Zuhrer haben ihren Spa, nicken mit den Kpfen, tanzen auf der Stelle. Unter zwei Zugaben ist auch hier nichts zu machen.
Organisator und Sono-Wirt Thilo Pch ist zufrieden mit dem Verlauf der dritten Kneipennacht in Schlchtern. 250 Gste hat er insgesamt gezhlt. Viele von ihnen wechselten im Laufe des Abends immer wieder die Lokale, andere blieben ihrer jeweiligen Stammbar treu. Angesichts des Zuspruchs steht fr Pch schon jetzt fest: Auch im kommenden Jahr wird es wieder ein „Hand in Hand“-Kneipenfestival geben.
Kurz nach 19.30 Uhr im Caf Wohnzimmer:Die gemtliche Caf-Bar ist das erste Mal dabei und bis auf den letzten Platz gefllt. Hier spielt das Duo Lisa & Luisa alias Lisa Jaletzky und Luisa Lindner gefhlvolle Pop- und Rocksongs, wunderbar arrangiert, mal aus eigener Feder, mal von bekannten Gren wie U2, Die Toten Hosen oder Clueso. Der mit Akkustikgitarren begleitete zweistimmige Gesang der beiden 18-Jhrigen aus Bad Soden-Salmnster passt bestens ins lauschige Ambiente und sorgt bei den zahlreichen Zuhrern immer wieder fr wohlige Gnsehaut.
Seit drei Jahren musizieren die besten Freundinnen zusammen und waren bereits im Rahmen der „Talent Stage“-Veranstaltungsreihe der Sono-Bar, die aufstrebenden Knstlern eine musikalische Plattform bietet, in der Bergwinkelstadt zu hren. An diesem Abend drften sie sich noch einige Fans mehr gemacht haben.
Mittlerweile ist es 20.20 Uhr: Wenige 100 Meter weiter im Lwenkeller in der Obertorstrae herrscht Ausnahmezustand. Die Gste sitzen und stehen wie die lsardinen, das Thekenpersonal rotiert. Die Temperaturen sind tropisch, die Luftfeuchtigkeit ist es ebenfalls, die Fans der Schlchterner Rockband „The Shaved“ jubeln: Nach vier Jahren Pause ist das Quintett zurck und gibt einen berraschungsauftritt – lauter und rudiger denn je.
Musik fr jeden Geschmack
„Gbe es kein Facebook, wrde ich mich jetzt ausziehen“, ruft Snger Tim Schfer, dem der Schwei in Strmen bers Gesicht rinnt. „Zieht ihr euch doch aus“, fordert er die Menge auf. Als Schfer nach einer halben Stunde den letzten Song ankndigt, stt er auf Widerstand – das Publikum will mehr. Nach einer knackig-krachigen Version von Turbonegros „Get it on“ folgt der „The Shaved“-Klassiker „At the Rock‘n‘Roll Bar“, der von vielen begeistert mitgegrlt wird, sowie Black Sabbaths „Paranoid“. Danach ist endgltig Schluss. „Die werden immer besser“, kommentiert ein Gast den Auftritt spter, nachdem fr kurze Zeit Ruhe eingekehrt ist.
Gegen 21 Uhr huschen einige dunkle Gestalten eilig ber den Stadtplatz in Richtung „Sono“ in der Krmerstrae. Auch dort herrscht volles Haus und vor allem im hinteren Teil der schummrigen Musikbar groes Gedrnge – hier heizt das Trio Pap’s Blue Ribbon dem Publikum mit seiner ebenso explosiven wie eigenwilligen Mischung aus Blues, Funk, Jazz, Rock und Country ein. Selbst eine viertelstndige Zwangspause tut der Stimmung keinen Abbruch: Als eine Bassseite reit und kein Ersatz zur Hand ist, wird auf die Schnelle ein neuer Bass beschafft, und weiter geht’s.
Und whrend Pap’s Blue Ribbon mit eigenen Stcken und Ohrwrmern wie „Sweet Transvestite“, „Happy togehther“ oder „Stuck in the middle with you“ das Partyvolk begeistert und auf Wunsch auch Johnny Cash zu Gehr bringt, entert „Rockkonserve“, die zweite Band im immer noch proppenvollen Lwenkeller, den Bhnenraum. Die Combo hat sich auf Rockklassiker aus den Sechzigern und Siebzigern spezialisiert und trgt diese mit viel Druck vor. Die Zuhrer haben ihren Spa, nicken mit den Kpfen, tanzen auf der Stelle. Unter zwei Zugaben ist auch hier nichts zu machen.
Organisator und Sono-Wirt Thilo Pch ist zufrieden mit dem Verlauf der dritten Kneipennacht in Schlchtern. 250 Gste hat er insgesamt gezhlt. Viele von ihnen wechselten im Laufe des Abends immer wieder die Lokale, andere blieben ihrer jeweiligen Stammbar treu. Angesichts des Zuspruchs steht fr Pch schon jetzt fest: Auch im kommenden Jahr wird es wieder ein „Hand in Hand“-Kneipenfestival geben.