15.10.2012
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SPD diskutiert ber die Lrmproblematik
Unter dem Motto „Lrm geht uns alle an“ fanden sich SPD-Mitglieder und Brger ein, um mit dem verkehrspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Sren Bartol die Bad Soden-Salmnsterer Lrmproblematik diskutieren. Ortsvereinsvorsitzender Tobias Mller wies auf die Zustnde hin, die viele Brger enorm belasten. Er sprach ber sehr viele Zugbewegungen pro Tag einer groen Anzahl Gterzge in der Nacht, von schlechter Qualitt der Wagen, defekten Weichen und langer Wartezeit bis lrmerzeugende Schden repariert werden. Mller forderte eine Lrmschutzwand und wies auf viele Stellen hin, an denen die Gleise ganz leicht zu begehen sind.

„Es muss ein Gesamtkonzept erstellt werden, fr die Bahn und die Autobahn“, forderte Landtagsabgeordneter Heinz Lotz, der bald wieder zu einer anderen Veranstaltung fahren musste. Wo neue Infrastruktur gebaut werde, sei auch mit mehr Lrm zu rechnen.

Europaweites Programm

Aber diesen gelte es in den Griff zu bekommen, stellte Sren Bartol fest. Viel sei gewonnen, wenn die Gterzge umgerstet wrden. Das koste in Europa rund 800.000 Euro, sei aber notwendig und deshalb msse ein europaweites Programm aufgelegt werden. Viele Brger schilderten ihre Erfahrungen mit dem Lrm durch die Bahn und die Autobahn. „Manchmal wackeln die Glser im Schrank“, sagte ein Herr. Edgar Kleespies wnschte eine Geschwindigkeitsbeschrnkung auf der Autobahn, denn whrend einer Bauphase habe sich gezeigt, dass das wirke.
 
Die Bahn plane nun Lrmschutz, der aber mitten in Salmnster aufhren soll. „Dagegen mssen wir etwas unternehmen“, sagte Kleespies und fand damit groe Zustimmung. Ein Brger wusste, dass „finanzielle Grnde“ die Ursache dafr seien, dennoch sprachen sich die Anwesenden fr einen kompletten Schutz aus. Gerade im Bereich des Bahnhofes, wo gebremst werde, sei der Lrmschutz notwendig, wandte ein Herr ein.

An der Bahn seien neben einer Lrmschutzwand und besseren Bremssystemen auch Manahmen wie synchronisierte Achsabstnde oder Schienendmpfer notwendig, so Bartol. Es gelte, den Kampf um eine vernnftige Lrmsanierung nicht gegen die Bahn zu fhren. Bartol wusste von den Plnen, eine Lrmschutzwand mit Photovoltaik zu bauen und befrwortete die Idee, mit Lrmschutz auch Geld zu verdienen.
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