19.10.2012
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Grne untersttzen Brgermeister-Kandidatin Hillebrand
Eva Goldbach, die Sprecherin der Grnen Vogelsberg begrte sie: „In der Kreiskoalition haben wir uns ja schon kennen gelernt und arbeiten prima zusammen. Wir Grnen Frauen finden es klasse, dass eine starke Frau wie Du in Schlitz antritt.“

Elisabeth Hillebrand machte zu Beginn einen Schlenker in die Vergangenheit und erzhlte, was sie einst dazu bewogen hat, in die SPD einzutreten: „Die SPD hat mir mit ihrer Bildungspolitik ermglicht, als Bauernkind einen hheren Bildungsabschluss zu machen und zu studieren. Das war damals alles andere als selbstverstndlich.“   Trotzdem tritt sie jetzt als unabhngige Bgermeister-Kandidatin an, denn „ich will mich fr alle Brger des Schlitzerlandes engagieren, ganz unabhngig von Parteizugehrigkeiten“.

Fr Elisabeth Hillebrand, die eine Frau der Tat ist und vor Energie nur so sprht, ist es eine unertrgliche Situation, dass in Schlitz so vieles liegengeblieben ist. Sie mchte anpacken, in einem offenen Prozess die Stadt und das Schlitzerland weiterentwickeln. „Schlitz muss aus dem Dornrschenschlaf erwachen.“

Es msse ein neues Gewerbegebiet ausgewiesen werden, um interessierten Investoren attraktive Standorte zu bieten. „Wir haben ein wunderschnes Stdchen in einer Top-Lage mitten in Deutschland, mit nahen Anschlssen an die Autobahnen A5 und A7.“

Weiter fhrte sie aus, dass es keine bernachtungsangebote in Schlitz gbe und man  deshalb Reisende leider weiterziehen lassen msse. „Zwar zahlt Schlitz 58.000 Euro fr den Auftritt bei Tourismus-Messen, wenn sich aber jemand meldet, wird ihm nicht geholfen“, so Hillebrand. Dies besttigte umgehend eine der Zuhrerinnen. Sie wollte krzlich eine Familienfeier in Schlitz organisieren, scheiterte aber daran, dass sie ihre groe Familie nirgendwo unterbringen konnte.

Dramatisch ist fr Elisabeth Hillebrand die finanzielle Lage von Schlitz.

Durch die Investitionen in die Landesmusikakademie habe sich die Gemeinde so hoch verschuldet, dass die Mieten, die das Land Hessen dafr zahlt, nicht einmal fr die Zinslast reichten.

Die Gebhren fr Wasser, Abwasser und Strom seien so hoch wie nirgendwo sonst im Kreis. „Eine Wscherei ist wegen der hohen Wasserpreise schon abgewandert, so etwas darf nicht passieren“, erklrt sie die drastischen Folgen der hohen Gebhren.

Als Frau und Mutter von drei Kindern liegt der Kandidatin besonders am Herzen, das Schlitzerland als eine familienfreundliche Region zu erhalten. „Wir haben ein tolles Schwimmbad, Kindergrten und eine Gesamtschule, zu der auch Kinder von auerhalb kommen“, erlutert sie. Es zgen aber keine neuen Familien nach Schlitz, was man daran erkennen knne, dass nur wenige Baupltze verkauft wrden.

Am Ende des Abends bedankte sich Eva Goldbach dafr, dass Elisabeth Hillebrand ausfhrlich auf alle Fragen geantwortet hat. Sie berreichte Elisabeth Hillebrand einen grnen Becher mit den Worten: „Das mchten wir Dir als Zeichen unserer Untersttzung geben.

Damit Du ab und zu eine entspannte Tasse Tee in der heien Phase des Wahlkampfs trinken kannst. Wir drcken ganz feste die Daumen, dass der Wechsel im Schlitzerland klappt.“
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