In Fulda war 1810 die Freimaurer-Loge „Zum Frieden“ gegrndet worden. Im Jahre 2010 – zweihundert Jahre spter – entstand die Fuldaer Loge „Zum Frieden – la Paix“. Whrend eines „Stuhlmeistertages“ (Bezirkssitzung) der Distrikt-Loge fr Hessen-Thringen konnte ein Mitgliederverzeichnis der ersten Loge aus dem Jahr 1812 an den Leiter des Kulturamtes Fulda und Stadtarchivar Dr. Thomas Heiler bergeben werden.
Unter den sieben Grndungsmitgliedern befanden sich auch als „Meister vom Stuhl“ (Vorsitzender) Philip Anton von Bibra als Verwandter des Fuldaer Frstbischofs Heinrich VIII. von Bibra und der damalige „Baurath, Chausse- und Brckeninspektor“ von Erbprinz Wilhelm von Oranien, Clemens Wenzeslaus Coudray, der sich in seiner Fuldaer Zeit als Hofarchitekt von 1804 bis 1816 mit der heutigen Musikakademie und dem Gebudekomplex in der Wilhelmstrae nahe dem Dom im klassizistischen Stil ein Denkmal gesetzt hatte. Danach war er als Oberbaudirektor des Groherzogtums Sachsen- Weimar-Eisenach bis 1845 mit zahlreichen Bauten in Weimar ttig. Die Fuldaer Loge des 19. Jahrhunderts war auf Initiative der Grologe Frankfurt gegrndet worden und hatte 1812 insgesamt 33 Mitglieder.
Heiler bezeichnete die Geschichte der Freimaurerei in Fulda als „weien Fleck“, die mit der Mitgliederliste aus 1812 aufgearbeitet werden kann. Zur Freude der Mitglieder der Bezirks-Loge Hessen-Thringen konnte der Stadtarchivar aus dem Fuldaer Stadtarchiv die Originalurkunde zur Aufnahme von Clemens Wenzeslaus Coudray in die Gro-Loge von Paris vorweisen. Aus diesem Grunde stellte er fest, dass Archive allerorten wichtig seien, weil dort bedeutende Unikate zu finden seien, die Licht in die Vergangenheit bringen knnten. Abschlieend bezeichnete Heiler die Mitgliederliste aus 1812 „als herausragende Quelle zu einem Thema, ber das bislang wenig bekannt ist“.
Die Freimaurerei versteht sich als ethischer Bund mit den fnf Grundidealen Freiheit, Gleichheit, Brderlichkeit, Toleranz und Humanitt. Nach ihrem Selbstverstndnis vereint die Freimaurerei Menschen aller sozialen Schichten, Bildungsgrade und Glaubensvorstellungen. Sie zhlt weltweit etwa fnf Millionen Mitglieder. Die Pflichten der ersten Gro-Loge wurde am 28. Februar 1723 im britischen Postboy ffentlich beworben und bildet die Grundlage der heutigen Freimaurerei.
Unter den sieben Grndungsmitgliedern befanden sich auch als „Meister vom Stuhl“ (Vorsitzender) Philip Anton von Bibra als Verwandter des Fuldaer Frstbischofs Heinrich VIII. von Bibra und der damalige „Baurath, Chausse- und Brckeninspektor“ von Erbprinz Wilhelm von Oranien, Clemens Wenzeslaus Coudray, der sich in seiner Fuldaer Zeit als Hofarchitekt von 1804 bis 1816 mit der heutigen Musikakademie und dem Gebudekomplex in der Wilhelmstrae nahe dem Dom im klassizistischen Stil ein Denkmal gesetzt hatte. Danach war er als Oberbaudirektor des Groherzogtums Sachsen- Weimar-Eisenach bis 1845 mit zahlreichen Bauten in Weimar ttig. Die Fuldaer Loge des 19. Jahrhunderts war auf Initiative der Grologe Frankfurt gegrndet worden und hatte 1812 insgesamt 33 Mitglieder.
Heiler bezeichnete die Geschichte der Freimaurerei in Fulda als „weien Fleck“, die mit der Mitgliederliste aus 1812 aufgearbeitet werden kann. Zur Freude der Mitglieder der Bezirks-Loge Hessen-Thringen konnte der Stadtarchivar aus dem Fuldaer Stadtarchiv die Originalurkunde zur Aufnahme von Clemens Wenzeslaus Coudray in die Gro-Loge von Paris vorweisen. Aus diesem Grunde stellte er fest, dass Archive allerorten wichtig seien, weil dort bedeutende Unikate zu finden seien, die Licht in die Vergangenheit bringen knnten. Abschlieend bezeichnete Heiler die Mitgliederliste aus 1812 „als herausragende Quelle zu einem Thema, ber das bislang wenig bekannt ist“.
Die Freimaurerei versteht sich als ethischer Bund mit den fnf Grundidealen Freiheit, Gleichheit, Brderlichkeit, Toleranz und Humanitt. Nach ihrem Selbstverstndnis vereint die Freimaurerei Menschen aller sozialen Schichten, Bildungsgrade und Glaubensvorstellungen. Sie zhlt weltweit etwa fnf Millionen Mitglieder. Die Pflichten der ersten Gro-Loge wurde am 28. Februar 1723 im britischen Postboy ffentlich beworben und bildet die Grundlage der heutigen Freimaurerei.