30.10.2012
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Folgenschwerer Kopfsto vor Kneipe in der Innenstadt
Der Vorfall spielte sich vor knapp einem Jahr, Mitte November, ab. Frhmorgens um kurz nach 2 Uhr sitzt eine Gruppe von drei jungen Mnnern in einer Bar der Fuldaer Innenstadt, Mnner im Alter von 24, 26 und 28 Jahren. Die Stimmung in der Kneipe ist angespannt. Am Nachbartisch kommt es fast zu einer Schlgerei, meint einer der Drei vor Gericht. „Da war ein richtiger Tumult.”

Die jungen Mnner mchten schlichten. Sie wollen keine weitere Eskalation. Ein 24-jhriger aus der Dreiergruppe redet auf den Nachbartisch ein: „Das macht doch keinen Sinn.” Sie sollen doch einfach nachHause gehen. Die Stimmung beruhigt sich wieder.

Die drei jungen Mnner machen sich auf den Weg nach Hause. Sie schieben sich langsam durch die dichtgefllte Kneipe. Der 26-jhrige Fuldaer luft am Ende. Drauen angekommen, zndet sich der 26-Jhrige eine Zigarette an. Pltzlich wird er von jemandem angepbelt. Er hrt ein lautes Gebrll: „Du bist doch einer von denen!”, ruft der Angeklagte, der zuvor rger mit den Leuten vom Nachbartisch gehabt hat. Der Angeklagte luft auf den 26-Jhrigen zu. Der junge Mann wei berhaupt nicht, was los ist. Verdutzt fragt er: „Was?”

Ohne jede Vorwarnung holt der Angeklagte aus und stt seinen Kopf gegen das Gesicht des 26-Jhrigen.
Nach nur zehn Minuten ist die Polizei da. Das Opfer muss ins Klinikum. Die Platzwunde ber dem Auge ist zu gro. Sie muss genht werden. Nach knapp einem Jahr stand der 30-Jhrige nun vor dem Amtsgericht. Gegen die Auflage von 200 Euro Schmerzensgeld fr das Opfer und 400 Euro fr die Lebenshilfe Fulda-Hnfeld wird das Verfahren eingestellt. Die Zahlung muss in den nchsten drei Monaten erfolgen. Die Platzwunde ist ohne groe Vernarbung verheilt.
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