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2. September 2012



Marke von 25.000 Gästen geknackt

Fulda
Das rockte: Eine ganze Armada spektakulärer Boliden, cooler Fun-Cars, E-Bikes, Elektroflitzer, Spaß-Cars und Motorräder hat am Wochenende auf dem 4. AUTOJOURNAL-Autotag die Herzen der Einheimischen auf dem Messegelände Fulda-Galerie erobert.

Die neue Rekordzahl von annähernd 40 Modellneuheiten löste zum einen an beiden Tagen  des beliebten Open-Air-Events von Fuldaer Zeitung, Hünfelder Zeitung, Kinzigtal Nachrichten und Schlitzer Bote Begeisterung bei den Gästen aus,  von denen ein Teil auch gleich Probefahrten vereinbarte oder sogar  direkt in Preisverhandlungen trat. Andererseits zogen auch anwesende Händler  fast durchgängig eine positive Bilanz.

„Für uns Händler ist es eine gute Möglichkeit gewesen, die Geschäfte für den Herbst anzukurbeln“, sagte Hans L. Scheller, Geschäftsführer des gleichnamigen Autohauses in Fulda. Zufrieden zeigte sich auch Dr. Mascha Sorg von Sorg-Premiumcars. „Die Resonanz, das Wetter, die Gespräche mit den Besuchern – für uns war die Messe ein Erfolg.“
Einwaschechtes Muss ist die Teilnahme am Autotag übrigens für Krah+Enders-Chef Peter Enders:„Wenn man hier nicht mitmacht, ist das ungefähr so, wie wenn man seine Freundin alleine mit den Chippendales in den Urlaub schickt“, sagte er schmunzelnd.

Hochzufrieden zeigte sich das Unternehmen Deisenroth & Söhne, welches auf einer der größten Flächen den neuen A3, drei spektakulär getunte Eyecatcher, die komplette VW-Modellpalette und mit der „Volkswagen up! Tour“ einen ganzen Pavillon zum kleinsten Modell gezeigt hatte. Das Unternehmen orderte  direkt fürs nächste Jahr  die  gleiche Fläche  und  sieht dem 5. Autotag heute schon mit derselben Vorfreude wie in diesem entgegen.

BMW-Zweiradpartner und Suzuki-Händler Roland Busch, der am Standort Petersberg etabliert ist, hatte an den zwei Tagen ordentlich zu tun, so groß war das Interesse an seinen Rennmaschinen und Motorrollern. „Ich habe die richtige Entscheidung getroffen, auf den verkaufsoffenen Sonntag zu verzichten und stattdessen hier beim Autotag dabei zu sein – das Interesse ist enorm, und es bahnen sich hier auch gute Geschäfte an“, meinte er.

„Wir haben es dank der Vielzahl an Knallern und Premieren sowie des stabil schönen Wetters am Wochenende geschafft, erstmals die Marke von 25 000 Gästen zu überschreiten. Umso höher liegt die Messlatte für unseren 5. Autotag im nächsten Jahr“, warf  AUTOJOURNAL-Redaktionsleiter Tobias Farnung schon einmal einen Blick nach vorn. Damit hat der  Autotag für die kommenden Jahren auch nach Ansicht von Branchenvertretern eine gute Grundlage für eine ernst zu nehmende Publikums- und Fachmesse in Osthessen.

Oberbürgermeister Gerhard Möller (CDU), der das Event am Samstagnachmittag offiziell eröffnet hatte, ging das Herz genauso auf wie Landrat Bernd Woide (CDU), der  mit seinen beiden Kindern Paul (2) und Emma (5) über die Messestände bummelte und viel Spaß hatte – denn der 4. Autotag hält für die jüngsten Besucher jede Menge Überraschungen bereit – vom Glücksraddrehen über Extreme Bungee bis hin zur Kinderfahrschule. Zu den beliebtesten Fotomotiven gehörte erwartungsgemäß der Schlaufuchs der Fuldaer Zeitung.  

Während Möller in Anwesenheit von Verleger Michael Schmitt und der Geschäftswelt von Fulda den 4. Autotag als  Aushängeschild für die Fuldische  Wirtschaft auf dem Mobilitätssektor würdigte, unterstrich Verlagsgeschäftsführer Rudolf Lechner, dass die Mediengruppe Parzeller als Kultur- und Wirtschaftsförderer auch in Zukunft weiterhin so viel Gas geben werde. Er verwies hierbei auf die Fuldaer Wiesn vom 14. bis 17. September. 

In unserer Printausgabe finden Sie sechs Seiten rund um den Autotag.