Bombenstimmung beim Turnermaskenball
jg
Fulda
Helau und Föllsch - Foll hinein, schallte es am Samstagabend durch die Esperantohalle beim legendären Turnermaskenball der Förderer des Handballsports. Fast 3000 kostümierte Feierwütige tanzten bis in den frühen Morgen.
Abwechselnd heizte die sechsköpfige Cover-Band „No Limit“ sowie DJ Erwin den Gästen des „Turner“ ein, der mittlerweile als „die“ Verkleidungsparty schlechthin gilt, und sorgten gut neun Stunden lang für Nonstop-Musik. Neben Hits aus den aktuellen Charts und Partyklassikern wurden auch Rocksongs der Achtziger gespielt. In den Pausen sorgte DJ Erwin an den Turntables dafür, dass die Meute ordentlich ins Schwitzen geriet – die Stimmung war bombastisch.
Gegen Mitternacht wurden die kreativsten Verkleidungen prämiert. Preise in Form von Gutscheinen erhielten unter anderem Froschköniginnen, schwule Sträuße, fünf Geheimnisvolle aus Venedig, drei Bushaltestellen nach Istanbul und die Duracell-Hasen. „Wir vergeben keine Erst-, Zweit- oder Drittplatz-Nominierung, sondern wir legen sehr viel Wert darauf, dass die Kostüme selbst angefertigt wurden“, sagt Ballchef Christopher Quell vom Verein „Förderer des Handballsportes in Fulda“.
Schöne Frauen in sexy Outfits, Krankenschwester, Polizistin, Piratin oder Hexe tummelten sich neben Rittern, Schotten und Zebras. Auch Pfauen-Kostüme, Super Mario, das Sams oder die Hauptfigur der britischen Sketch-Show „Little Britain“ waren unter ihnen.
Wer mitfeiern wollte, musste sich auch dieses Jahr wieder rechtzeitig um Karten kümmern. Schon zweieinhalb Wochen zuvor waren die Karten im Vorverkauf ausverkauft gewesen. Wer viel Geduld mitbrachte, konnte an der Abendkasse noch Karten erhalten. Kurzzeitig standen die Narren bis zum Fuldaer Bahnhof Schlange, um eine der begehrten Restkarten zu ergattern.
„Dieses Jahr gab es an der Abendkasse mit 400 Karten zum ersten Mal ein höheres Restkontingent als sonst. Gegen halb eins waren alle Karten weg. Wir sind sehr zufrieden“, sagt Quell. Auch Stefan Hahner vom Organisationsteam zieht ein positives Resümee: „Es lief alles nach Plan.“ Dem „Turner“ 2012 hatten auch Fuldas Prinz Michael Logisticus LXII und sein Gefolge einen Besuch abgestattet.
Leser-Kommentare ( 0 )
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden













