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21. Februar 2012



Gelungene Rosenmontagsumzüge in der Region

FZ

Rhön
Die Rosenmontagsumzüge in der Rhön erfreuten sich in diesem Jahr großer Beliebtheit. Im Vergleich zum vergangenen Jahr kamen nach Angaben der Veranstalter in vielen Ort gestern noch mehr Besucher.

Hilders

Zahlreiche Motivwagen mit tollen Beiträgen und farbenfrohe Fußgruppen mit vielfältigen närrischen Themen sorgten für ein buntes Bild in den Hilderser Straßen. Schöne und phantasievolle Motivwagen zeigte die „Struthof-Connection“ mit ihrer Persiflage der Familie Feuerstein. Der Motivwagen der „Arche Wodka“ griff die Kneipenproblematik in Hilders auf, der Licher Club versorgte das Publikum mit diversen Köstlichkeiten seiner „Eisbar“, der „Seiferts Clan“ huldigte seiner Prinzessin Viktoria, und der Wagen von Stefan Büttner demonstrierte einen „Mobilen Grenzposten“. Das Hilderser Prinzenpaar thronte mit seinem Hofstaat auf einem „Oldtimer-Bus“. Die Gruppen begeisterten die Besucher, die bei schönem Winterwetter nach Hilders gekommen waren, mit einer tollen Palette närrischer Beiträge, wie zum Beispiel der Elfenrat als Wikingerfrauen, der Elferrat als „Eintracht-Frankfurt-Fans“ und die Hilderser Weiberfastnacht, die Werbung in eigener Sache machte. Mit der Scheppenbachtaler Fastnachtsgesellschaft (SFG) und dem Oberweider Carneval Club (OCC) waren auch die benachbarten Fastnachtsvereine mit von der Partie.

Gersfeld

„Ob stahlhart oder kross & knackig – Hauptsach-zackig“ war der Schlachtruf des Prinzen Peter XXX. und seiner Prinzessin Corina von Schloss Steinreich. 4000 Menschen schauten in Gersfeld dem Romo-Umzug zu. „Das liegt auch am guten Wetter“, freut sich Markus Meiß, der zusammen mit Andrea Roßirt die flammende Moderation übernahm. Der Mosbacher Prinz Martin von Feuer und Flamme und Prinzessin Julia heizten die Stimmung ordentlich mit einem lauten „Tatü-Tata“ an und Kinderprinz Rafael und seine süße Prinzessin Lara zeigten sich mit ihrem Schlachtuf „Faulheit ist ab heut passé, denn wir sind sportlich – olé“. Die Stimmung war bombastisch. „Für das kleine Gersfeld war der Umzug sehr toll und groß“, sagt die Gersfelderin Irmgard Maaß, die zusammen mit ihrem Mann wie jedes Jahr zu Besuch kam. Ein Highlight war der Fanfarenzug, der unter Leitung von Wolfgang Schüßler, jedes Jahr größer und besser werde, lobte die Moderatoren.

Thalau

Sieben Wagen und acht Fußgruppen gab es in Thalau auf dem Romo-Umzug, der dieses Jahr das Motto „Viva la Las Vegas“ hatte. Die Moderatoren von „Spaß auf der Straß’“ waren René Bolz, Stefan Baumann und Mirco Diegelmann. An der Spitze fuhr der Prinzenwagen mit Prinz Rüdiger XXXIIII., der Regent vom Brandschutzsortiment, und sein Gefolge. Dieses Jahr konnten die Besucher wieder die teilnehmenden Gruppen bewerten, die sich an Farbe und Extravaganz übertrafen. „Die Ergebnisse werden heute Abend beim Lumpenball bekannt gegeben“, sagt Diegelmann, der selbst wahllos Teilnehmer herauszog und bewertete. Unter den Gruppen gab es Traumtänzer, Crazy Diamonds, Bandidas und Dancerles.

Thaiden

Den Superbowl gibt es auch in der Rhöner Football League: „Die Körper haben wir schon, jetzt brauchen wir nur noch die Beweglichkeit“, heißt es beim Thaidener-Sportverein, der einer von fünf Vereinen ist, die jedes Jahr am Umzug teilnehmen. Der Männergesangsverein übernahm die Organisation. Auch Ökostrom gab es: „Fast überall wird noch drüber diskutiert und unser kleines Dorf hat ihn schon“, sagt Melitta Naderer, Vorsitzende des Rhönklubs. Musikalische Unterstützung im Zug gab es durch die Teufelsbergmusikanten.

Kleinsassen

Amüsant, bunt und abwechslungsreich wie in den Vorjahren präsentierten sich der Zug in Kleinsassen. Für viel Gelächter sorgte gleich der erste Wagen, in dem die Karnevalisten die Geschwindigkeitskontrollen im Bereich der Gemeinde Hofbieber aufs Korn nahmen. Die Milseburg und die Wasserkuppe waren als Modell beim Umzug präsent. Die Langenbieberer bewiesen mit ihrem Wagen, dass sie dem Kernort Hofbieber gern aus der Klemme helfen, wenn dort ein Prinz fehlt. In einem Partybus, der auf dem Weg nach Langenbieber war, boten Hippies Livemusik – von AC/DC bis Deep Purple. Rockig ging es auch bei dem Rock-Club Kleinsassen zu. „Highway to Hell-Hau“ buchstabierten sie den Klassiker von AC-DC. Der Elferrat war auf einem Vielfach-Tandem unterwegs, die Dirty Angels hatten ihre Getränke unter einem rollenden Iglu versteckt.

Weitere Fastnachtsberichte lesen Sie in der Printausgabe.



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