Prunksitzung der Florengäßner Brunnenzeche
trp
Fulda
Einen humorvollen und kurzweiligen Abend erlebten die närrischen Besucher der Prunksitzung der Florengäßner Brunnenzeche im Parkhotel Kolpinghaus.
Clown Charly Rivel (Ulrike Kammel) kündigte in Reimform den Einzug der Aktiven der Florengäßner Brunnenzeche an – und dann kam die große Truppe um das diesjährige Brunnenpaar Steffi und Heiko (Stolz), angeführt von den schmissigen Klängen des Musikvereins Niesig unter Leitung von Klaus Hessler.
Vize-Bürgermeisterin der Brunnenzeche, Elisabeth Schröder, wünschte allen gute Unterhaltung und den Aktiven einen guten Verlauf des Abends. In seiner Rede betonte das Brunnenpaar, dass es ihnen ein Anliegen sei, Freude an die Fulder Foaset zu bringen und für die Kampagne wünschten Steffi und Heiko Gesundheit und Gottes Segen.
Reizend war der Showtanz der Kleinsten, der Lollipops als Schlümpfe. Zu schöner Gardemusik ließen die zwölf Mädchen der Juniorengarde die Beine zackig über die Bühne wirbeln und auch die Seniorengarde, die zwar krankheitsbedingt nur mit fünf Mädchen auftreten konnten, überzeugte mit einem sehr gleichmäßigen und schwungvollen Tanz. Das sie noch lange nicht zum „alten Eisen“ gehören, bewiesen die Tanzweiber mit ihrem Showtanz als Hexen von Oz und die Showtanzgruppe präsentierte sich als Clowns. Die Schnurrbezel entführten die Besucher in die Muppets-Show.
Der Protokoller Rolf Cammerer kam als imposanter Bonifatius von seinem Denkmal gestiegen, um gekonnt über die große und kleine Politik zu berichten. Mit toller Mimik plauderte Oliver Trunk als Posträuber Krack vom Rabental über seine Erlebnisse in dieser Zunft. Mit einer musikalischen Reise nach Italien, Frankreich, Griechenland und Deutschland sowie humorvollen Zwiegesprächen unterhielten Bernd Fricke, Susi Süßemilch, Marco Ortenzi und Klaus Völler die Zuschauer.
Die Rede ist von Bernd Weber war ein echter Kracher. In seiner unvergleichbaren Art schilderte er die ganz normalen Probleme einer Ehe, wenn sich das Paar zum Ausgehen fertig macht – und so manchem Gast der herzhaft lachte, wurde dabei vermutlich der Spiegel vorgehalten.
Unschlagbar waren auch die beiden: Didi Vogel und Marco Ortenzi als Oma Fine und Josef. Mit ihren flotten Sprüchen, sei es, dass das gläserne Treppenhaus am Uniplatz mal schnell als „Aquarium“ bezeichnet wurde, oder die Geldfrage bei der Kur, sie hatten die Lacher immer auf ihrer Seite. Oma Fine alias Didi Vogel führte auch gekonnt durch das Programm.
Für erstklassige Stimmung sorgte auch der Musikverein Niesig mit seiner Bühnenshow als Blues Brothers und die Lotterberger heizten zum Schluss des Abends mit ihrer fetzigen Musik den Saal noch einmal so richtig ein.
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