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31. Januar 2010



Gelungene Fremdensitzung des FFCK

FULDA Schön war es am Samstagabend bei der Fremdensitzung des Fuldaer Freizeit- und Carneval- Klubs (FFCK) im voll besetzten Kolpinghaus in Fulda.

Gleich zu Beginn zog eine Schar aus lila-grün uniformierten Aktiven in den Saal des Parkhotels Kolpinghaus zu den schmissigen Tönen des Musikzuges ein. In ihrer Begrüßungsrede dankte Hofmarschall Britta XX. von Tanz und Show den Zuschauern, dass sie sich frei genommen hätten für den Abend und betonte, dass der Applaus des Publikums das Wichtigste für die Akteure sei. Im Anschluss verlas sie ihre elf närrischen Gesetze, mit denen sie unter anderem festlegte, dass der ADAC-Hubschrauber des Klinikums als Ho-Fi-Mobil umfunktioniert werden solle, damit sie auch rechtzeitig zu ihren Einmärschen komme.

Auf Büttenreden wird beim FFCK besonderer Wert gelegt: Ein wahrer Meister dieses Faches ist der Protokoller Peter Chmiel. In seinem hervorragenden Rückblick berichtete er mit spitzer Zunge über die hessische und bundesweite Politik sowie über Wirtschaft und die TV-Unterhaltung. Ein echtes Ur-Gestein des Vereins ist Hubertus Plur. Humorvoll plauderte er über seine Urlaubserlebnisse in der Alpenregion. Des Deutschen liebstes Kind – das Auto: Über den Erwerb eines solchen dank Abwrackprämie erzählte Christa Schneider. Als Pröbelsmännie bekannt ist Volker Rippert. Mit einer amüsanten Geschichte schilderte er seine Erlebnisse beim Casting zum Super-Talent.

20 schöne Beine ließen die Mädchen der Tanzgarde schwungvoll über die Bühne wirbeln. Unter dem Motto „Tanz der Vampire“ brachten 20 Frauen und ein Mann der Showtanzgruppe in schönen Kostümen und toll geschminkt einen stimmigen Tanz dar. Die Aktiven der Männertanzgruppe Killergirls kamen als Bauarbeiter auf die Bühne und erzählten mit ihrem Tanz eine witzige Geschichte über diese Berufsgruppe. Immer wieder eine klasse Show liefern die Sterne. In diesem Jahr entführten sie das närrische Publikum in ihrem schwarzen Theater in die Welt der Kinofilme.

Mit der Playbackshow „Das Super-Talent“ unterhielten die Hopsaliesen des FFCK. Gesanglich nahmen die Original Bläählatze als Stadtstreicher von Foll die städtische Politik, die Baustellen, Karstadt und Quelle auf die Schippe. Carsten Schreiner und Wolfgang Klüh lassen sich jedes Jahr etwas Besonderes einfallen, um die Gäste zu unterhalten. In diesem Jahr zeigten die beiden eine grandiose Parodie auf Howard Carpendale und Udo Jürgens. Sie überzogen schamlos in der Darstellung und witzelten ohne Hemmungen beim Vortrag der Ohrwürmer.

Die Sitzungspräsidenten Martin Gärtner und Peter Chmiel führten schwungvoll durch den kurzweiligen Abend. Zu Besuch kam die Fuldaer Karneval-Gesellschaft. Eine besondere Ehrung wurde Elisabeth Chmiel zuteil: Sie wurde für ihr langjähriges Engagement mit dem Floraorden ausgezeichnet. 

trp



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