Ein wundervoller Abend in einem Meer aus Lila und Grün
Fulda
Strahlende, selbstbewusste Akteure und ein in jeder Hinsicht gut aufgestelltes Showprogramm der Superlative waren die Schmankerl der großen Narrensitzung des Fuldaer Freizeit- und Carneval-Klub (FFCK) im Saal des Parkhotels Kolpinghaus.
Der Verein ist in der Karnevalslandschaft der Region gut aufgestellt, die Narrensitzungen sind beliebt und stets gut besucht. Inmitten des närrischen Spektakels residierte Hofmarschall Jörg XXI. aus Franken, Jörg Herbert, flankiert von den Adjutanten Sturmius Helfrich und Martin Gassmann. Beim Einzug der Aktiven in die Narrhalla knisterte es förmlich im Saal, und die Besucher riss es buchstäblich von den Stühlen. Der Musikzug des FFCK unter Leitung von Wolfgang Klüh tat sein Übriges. Hofmarschall Jörg setzte in seinem Regierungsprogramm wesentliche Eckpunkte. So ist festgelegt, dass während der Kampagne die Schlagbäume zwischen Hessen und Franken bis Mitternacht geöffnet bleiben, damit Narren, die aus Franken anreisen, die Landesgrenzen unbehelligt passieren können.
Sichtlich erfreut betrat Oberbürgermeister Gerhard Möller (CDU) die Bühne und legte handfeste Beweise vor, dass Motten zu Fulda gehört. Bürgermeister Dr. Wolfgang Dippel (CDU) pflichtete ihm bei. Mit einem Rundumschlag quer durch Politik, Gesellschaft und Wirtschaft wartete Peter Chmiel, ein langjähriger begabter Büttenredner, auf. Besuch aus dem Weltall kündigte sich beim Roboter-Tanz der Lausbuben an. Wenn jemand eine Reise tut ... – Christa Schneider hatte ihre Probleme mit dem Kofferpacken.
In bunten Outfits wirbelten die Clowns mit ihrem Juniorenshowtanz über die Bühne und zeigten dabei, was in ihnen steckt. „Wo du auch hinschaust, überall Automaten und neumodischer Kram“ – mit der neuen Technik kann sich Hubertus Plur nicht so recht anfreunden. Die Auswirkungen der Gesundheitsreform bekamen die Senioren eines Altenheims zu spüren. Die Hopsaliesen waren in ihrem Element. Ein echtes Highlight: Die Tanzgarde des FFCK. „Es ist kaum zu glauben was alles passiert“, die Stadtstreicher wussten ein Lied davon zu singen. Eine Attacke auf die Lachmuskeln startete Volker Rippert als Pröbelsmännie. Ein besonderer Glanzpunkt: Die Sterne „Illusionen“, misteriöse Lichtzeichen durchbrachen die Dunkelheit.
Die Killergirls legten anschließend eine Fussballshow aufs Parkett. Wolfgang Klüh und Carsten Schreiner brillierten als Rhönschaf-Cowboys auf der Suche nach einem Cowgirl. Danach wirbelten beim Theater die Marionetten über die Bühne. Zu vorgerückter Stunde machte der Prinz von Foll mit Gefolge seine Aufwartung. Dirk Seifert wurde mit dem Floraorden ausgezeichnet. Peter Chmiel und Martin Gärtner führten durch das Programm, das den Besuchern wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird.
es
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