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7. März 2011



Romo-Empfang in der Orangerie: Ein Crashkurs in Sachen Fulder Foaset

Fulda
Wer keine Ahnung von Fastnacht hat, der kann beim Romo-Empfang in der Orangerie einen Crashkurs in Sachen Fulder Foaset belegen. Wer Karneval liebt, ist dort genau richtig, um sich auf den Umzug einzustimmen.

Fuldas Karnevalisten können nicht nur lang feiern, sie können auch schon früh wieder schunkeln und trinken. Am Montag um 9.30 Uhr war alles, was Rang und Namen hat in Föllsch Foll, in der Orangerie versammelt, um sich auf den Romo-Umzug einzustimmen. Und diesmal galt es nicht nur, König Karneval zu feiern, sondern auch ein paar Geburtstagskinder. FKG-Prinzenmariechen Daniela Stiel feierte ihren 25. Geburtstag und wurde besungen, beschenkt und betanzt. Auch FKG-Präsident Christian Wighardt hatte vor einigen Tagen Geburtstag. Und unser Fotograf Ralph Leupolt hatte ebenfalls Grund zu feiern und erhielt von der Good Old Showband, die den Empfang begleitete, einen Tusch.

Das Programm des Romo-Empfangs kann man getrost als „Best of“ der Fulder Foaset bezeichnen: Nicht nur, dass hier die FKG mit ihrem Prinzen Udo Touristicus LXX. einmarschierte. Sämtliche zwölf Randstaaten zogen mit ihren Musikgruppen, Garden, Elferräten und Fürstlichkeiten in den Stadtsaal – und alle ließen einen unterschiedlichen Schlachtruf erklingen. Wem das beim Einmarsch zu schnell ging, konnte genauer hinhören, als Pascha Markus XCV. von Teig und Brot vom Türkenbund seine Fürstlichkeits-Kollegen vorstellte.

Tänze gehören natürlich zu einer Fastnachtsveranstaltung: 29 Mädchen aus drei Haimbacher Tanzgruppen brachten gemeinsam einen Gardetanz auf die Bühne, auch die FKG-Tanzgarde und die Blue Stars der TSG Pilgerzell zeigten hervorragende Choreografien. Lena Stelzner von der Sickelser Bürgerfastnacht vertrat das Genre Solo-tanz und erntete für ihre akrobatische Show stehende Ovationen. Die Confetties der FKG machten der Gattung Showtanz alle Ehre.
Und was wäre Karneval ohne Musik? Die Fuldaer Fastnachtssänger bringen jeden zum Schunkeln und Mitsingen: „Ich bin in Fulda verliebt.“ Der Musikzug Ufhausen macht deutlich, dass Exaktheit im Fasching Platz hat. Andreas Gerlach, der Vorsitzende des Türkenbundes, brachte Frauenherzen zum Schmelzen.

Eine Büttenrede muss sein und die hält beim Romo-Empfang Oberbürgermeister Gerhard Möller (CDU). Als Mitarbeiter des Ordnungsamtes verteilte er Knöllchen, um die Stadtkasse zu füllen. Bevor es zum Romo-Umzug ging, ergriff Prinz Udo das Wort: Mit Tränen in den Augen dankte er „für die schönsten 53 Tage meines Lebens“.


Von unserem Redaktionsmitglied
Anne Kramer



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