„Alle haben gemeinsam Spaß“ – Viele Besucher bei „grenzenlos games“ (Fotos und Video)

07. September 2015
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Künzell

Spaß für vier auf weniger als drei Quadratmetern: Zahlreiche Hobbysportler haben sich am Samstag die „grenzenlos games“ nicht entgehen lassen, die sich um ein „t-pong“-Turnier drehten, einer Tischtennis-Variante in minimierter Dimension.

Von unserem Redaktionsmitglied Patrick Wichmann

150 Besucher kamen ins Künzeller Gemeindezentrum, ob zum Spielen oder einfach nur zum Zuschauen. Über den regen Zuspruch und die tolle Stimmung freute sich Initiator Holger Nikelis: „Ich bin unglaublich froh, dass so viele gekommen sind“, sagte der 37-jährige zweifache Rollstuhl-Tischtennis-Paralympicssieger. „Ich finde es unheimlich schön zu sehen, wie unkompliziert das Ganze funktioniert.“

Denn die „grenzenlos games“, deren Einnahmen der Nachwuchsförderung im Behindertensport zugutekommen, wurden ins Leben gerufen, um Menschen mit und ohne Behinderung in ungezwungener Atmosphäre zusammenzubringen. Gespielt wurde daher immer in zugelosten Doppeln, so dass Alt und Jung, Vereinsspieler und Hobbysportler, Menschen mit und ohne Behinderung zusammenkamen und -spielten – so dass bald nicht mehr das Gewinnen, sondern das Miteinander und der Spaß am Sport im Vordergrund standen.

Highlight: Showkampf zwischen Profis

Und dieses Konzept ging glänzend auf: „Alle haben gemeinsam Spaß“, sagte Nikelis, „ganz ohne Berührungsängste. Es freut mich wirklich sehr, das zu sehen.“ Im Rahmenprogramm gab es zudem für die Kleinsten einen Malwettbewerb, eine Hüpfburg und diverse Spiele.

Da zudem diverse Sportgrößen vor Ort waren, lieferten sich die national und international erfolgreichen Behindertensportler Thomas Schmidberger, Selcuk Cetin, Freddy Peschke und Jannik Schneider einen Showkampf – natürlich an einer echten Tischtennisplatte. „Ich war schon bei der Inklusionstour dabei, und es ist schön, wieder hier zu sein. Vor allem, da ich doch einige Gesichter wiedererkenne“, sagte der mehrfache Deutsche Meister Cetin. „Das Event ist richtig gut gelaufen, und ich bin mir sicher, dass es einigen Eindruck hinterlässt.“