Innenansichten aus dem Löhertor: Das Ende eines Fuldaer Einkaufsparadieses

18. Juli 2017
Fulda

Seit dem 26. Juni reißt die Künzeller Firma Willi Leinweber Transport das Löhertor ab. Auch für die Entkernung ist das Unternehmen zuständig. Ein Blick in die Räume des früheren Einkaufszentrums zeigt: Hier geht es voran – hier ist aber auch noch viel zu tun.

Das Löhertor ist in den 1980er Jahren erbaut worden. 2008 kündigte der Herkules-Markt an, das Center aus wirtschaftlichen Gründen zu verlassen. Das war der Anfang vom Ende. Die Drogerie Rossmann, der letzte der etwa 20 Mieter, verließ im September 2015 seine Verkaufsräume im Erdgeschoss.

Feuerlöscher in Einkaufswagen, mannshohe Säcke mit Kunstfaser-Mineralwolle und Kabel, die von der Decke hängen: Seit gut drei Wochen ist das Erdbau- und Abbruchunternehmen Willi Leinweber Transport im Löhertor zugange – Ende 2017 soll das Gebäude entkernt und abgerissen sein.

Ein straffes Programm. „Aber wir sind mit den Arbeiten voll im Plan“, erklärt Geschäftsführer Jürgen Leinweber und erzählt, dass seine Firma, die es seit 1961 gibt, ein Projekt dieser Größenordnung noch nicht bearbeitet hat. Weitere Hintergründe zum Löhertor-Abriss finden Sie in der gedruckten Dienstagsausgabe der Fuldaer Zeitung und im E-Paper. / dan

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