„Klinikum auf Weg zu vollständiger Genesung“
FZ
Fulda
Das Klinikum Fulda hat nach der Krise eine bisweilen schmerzhafte Therapie überstanden und befindet sich auf dem Weg der Gesundung. Davon sind die Klinikum-Vorstände Privat-Dozent Dr. Thomas Menzel (49) und Dietmar Pawlik (54) überzeugt.
Im April 2011 befand sich die Zentralsterilisation, ein wesentliches Organ des Klinikums, im übertragenen Sinne auf der Intensivstation. Die Auswirkungen auf das ganze Haus waren dramatisch, denn alle operativen Bereiche sind auf das Funktionieren der Sterilisation angewiesen. Bis heute hält Aufsichtsratschef Gerhard Möller eine Sabotage für möglich. Die Ermittlungen zu den Vorgängen – auch gegen Personen – dauern immer noch an.
Die Folgen der schweren Pannen in der Zentralsterilisation haben das Klinikum zwölf Millionen Euro gekostet. Derzeit befindet sich das Klinikum in der Phase der Rekonvaleszenz. Klinikum-Vorstand Dr. Thomas Menzel spricht von deutlicher Erholung: Das medizinische Leistungsangebot soll weiter verstärkt werden, etwa im Sommer im Bereich der Inneren Medizin durch einen Experten für Lungenmedizin. Durch die Einrichtung einer Intermediate Care-Station für die Chirurgie, einer Versorgungsstufe zwischen der Normal- und der Intensivstation soll udem eine weitere Kapazität in der Betreuung schwer erkrankter Patienten geschaffen werden.
Stellenabbau, Materialeinsparungen und Investitionen: Über die Lage des Klinikums haben wir mit den Vorständen Privat-Dozent Dr. Thomas Menzel (49) und Dietmar Pawlik (54) gesprochen. Lesen sie das komplette Interview in der Samstagsausgabe unserer Zeitung.
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