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26. August 2012



4. Selbsthilfetag auf dem Universitätsplatz

Von Theresa Schäfer

Fulda
33 Selbsthilfegruppen aus den Kreisen Fulda, Vogelsberg und Hersfeld-Rotenburg haben sich am Samstag Betroffenen und Interessierten auf dem 4. Fuldaer Selbsthilfetag vorgestellt. Hierbei standen intensive Gespräche, Vertrauen und Respekt an erster Stelle.

„Hilfe zur Selbsthilfe“ war am Samstag das Motto des 4. Fuldaer Selbsthilfetages. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Christine Kircher, Leiterin des Selbsthilfebüros Osthessen. Anschließend folgten Grußworte von Günter Woltering, Landesgeschäftsführer des Paritätischen Hessen und Bürgermeister und Sozialdezernent der Stadt Fulda, Dr. Wolfgang Dippel (CDU). Dippel sagte zur Veranstaltung: „Die Selbsthilfegruppen leisten eine engagierte Arbeit und sind aus unserer Region Fulda nicht mehr wegzudenken. Ich danke ausdrücklich für die gute und qualifizierte Kooperation zum Wohle der betroffenen Menschen.“

Die Veranstaltung, die unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters durchgeführt wurde, war vor allem dazu da, betroffenen Menschen Mut zu machen, Ängste und Vorbehalte zu überwinden und ihnen einen Ort der Begegnung anzubieten. Christine Kircher, hinter der ein sechsköpfiges Organisationsteam stand, sagte zum Selbsthilfetag: „Uns ist die Vernetzung sehr wichtig. Wir möchten, dass sich die Gruppen untereinander austauschen und jede Gruppe offen ist für die Vorträge und Veranstaltungen der anderen. Wir wollen Tabuthemen ans Licht bringen und den Menschen Mut geben, sich zu öffnen.“ Zum Veranstaltungsort sagte sie weiter: „Wir freuen uns sehr, dass der Selbsthilfetag dieses Jahr auf dem Universitätsplatz stattfindet. Der Platz und die bunten Stände ziehen das Interesse von vorbeilaufenden Passanten an.“

Drei Vorträge zu den Themen „Wege aus der Sucht“, „Organspende schenkt Leben“ und „Nahrungsmittelunverträglichkeit“ wurden von Mitgliedern der jeweiligen Selbsthilfegruppen gehalten und mit Interesse verfolgt. Am Ende des Tages zog Kircher eine positive Bilanz: „Der Tag war ein voller Erfolg. An jedem Stand haben sich die Menschen angeregt unterhalten. Über den Tag verteilt waren teilweise bis zu 100 Interessierte an den Ständen.“ Vor allem sei sie stolz, dass den Selbsthilfegruppen für das Jahr 2013 wieder der gleiche Betrag an Fördergeldern wie im Jahr 2012 zur Verfügung gestellt werden soll. Kircher lobte die gute Zusammenarbeit zwischen dem Selbsthilfebüro Osthessen und der Stadt Fulda. Zum Schluss spielte die Trommelgruppe Banzai, die noch einmal viele Passanten anlockte und eine tolle Stimmung verbreitete.


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