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25. Mai 2012



Anschluss bei Fulda zum Jahresende

Von Hartmut Zimmermann

Neuhof
Rückblicke, Ausblicke und viele Baustellen-Details gab es am Donnerstag in Neuhof bei der Bürgerversammlung im Gemeindezentrum.

Experten der Deutschen Bahn und von Hessen Mobil und der Gemeindeverwaltung informierten über die in den vergangenen Monaten erledigten Bau-Schritte an den Großbaustellen in und um Neuhof. Für den Autobahnbau setzte Projektleiter Klaus Konheiser zwei Schwerpunkte. Er erläuterte den von vielen „Sehleuten“ von der Zollwegbrücke aus beobachteten Fortgang des Tunnelbaus im Ortskern und den schon für dieses Jahr geplanten Anschluss eines neuen Autobahnstücks im Bereich Fulda-Süd: Noch in diesem Jahr soll der Verkehr von Fulda-Süd bis Neuhof-Nord auf der Autobahn fließen.

Um den Anschluss zu ermöglichen, wird der Verkehr auf der B 40 bis Ende Oktober im Übergangsbereich einspurig geführt. Durchgängig befahrbar werde die A 66 aller Voraussicht nach im März/April 2014 – ein Vierteljahr nach dem ursprünglich geplanten Termin – sein.

Bahn-Projektleiter Georg Port erläuterte, wie die Bahn Zug-Sperrpausen nutzt, um an der dicht befahrenen Strecke zu arbeiten. Was die Sicherheitsbedenken der Gemeinde und der Bürger wegen der Platzierung der Wartehäuschen am Bahnsteig 2 angehe, rechne er damit, dass Änderungen kämen. Bürgermeisterin Maria Schultheis (CDU) berichtete, die Bahn habe Maßnahmen bis zu den Herbstferien signalsiert.

Seit Beginn dieser Woche ist die neue Park-and-Ride-Anlage teilweise nutzbar. Das berichtete Bauamtsleiter Kurt Weismüller. Er riet er dazu, die vorgeschriebenen zehn Stundenkilometer ernst zunehmen: Die vorläufige Verkehrsführung erfordere eine Portion Rücksichtnahme von allen Verkehrsteilnehmern.

Im Frageteil der Veranstaltung berichtete Schultheis, dass die Finanzierung der sogenannten Westspange, die Rommerz und Hauswurz mit dem Anschluss Neuhof-Süd verbinden soll, im Landeshaushalt noch nicht festgeschrieben sei. Zwar bestehe Baurecht, aber über das Geld werde sie bei einem Termin im Verkehrsministerium noch reden müssen.


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