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2. Dezember 2010



Ausstellung der freien Malschule in der Kunststation

Kleinsassen
Viele Gäste waren gekommen, um die erste Ausstellung der Freien Malschule in der Kunststation zu sehen. Sie alle waren neugierig, was die Teilnehmer in zwei Jahren von dem Künstlerehepaar Alexander und Veronika Zyzik und dem Graphik-Dozenten Peter Paulus gelernt hatten.

Sie wurden belohnt mit einer großen Auswahl an Techniken, Themen und Stilen, dass der Leiter der Kunststation, Peter Ballmaier, ankündigte, der Freien Malschule im nächsten Jahr eine der großen Ausstellungshallen zur Verfügung zu stellen. Er dankte Veronika und Alexander Zyzik dafür, dass sie vor zwei Jahren die Initiative ergriffen haben, um die Tradition der Kunstvermittlung in Kleinsassen neu zu beleben.

Denn die Kunststation stand stets für den Dreiklang: Kunst erleben, Kunst vermitteln und Kunst machen. Seit ihrer Gründung im Jahr 1979 wurden daher neben den Ausstellungen immer auch Kurse angeboten, die es Menschen möglich machen sollten, unabhängig von ihrer künstlerischen Vorbildung selbst aktiv zu werden. Diese Tradition endete mit der Aussetzung des Stipendiums und mit dem Umstand, dass kein Künstler mehr in der Kunststation wohnte.

Das Ehepaar Zyzik, das der Kunststation schon seit den späten 80er-Jahren verbunden ist, schloss diese Lücke. Zunächst boten die beiden sporadisch und danach selbstständig Kurse an. Einige Teilnehmer reisen dafür aus Nürnberg, einer sogar aus der Schweiz an. Auch ein renommierter Gastdozent wurde verpflichtet: der Graphiker Peter Paulus, der unter anderem an der Hochschule Kassel lehrt. Er bietet neben freiem Zeichnen Seminare an, in denen er Drucktechniken wie Lithographie und Radierung behandelt, während das Ehepaar Zyzik sämtliche Techniken der Malerei vermittelt. Doch nicht nur die Techniken sind Teil der Lehre, auch Herangehensweisen an ein Bild von der naturalistischen Wiedergabe einer Landschaft, eines Stillebens oder einer Person über „Wege in die Abstraktion“ bis zur Entwicklung einer eigenständigen Bildsprache spielen eine Rolle bei dem didaktischen Konzept der Kurse.

Es war also höchste Zeit, dass die Kursteilnehmer ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentieren. Bis zum 20. Februar dienstags bis sonntags von 13 bis 17 Uhr sind Werke von Beate Aigner, Elena Brenner, Jochen Burk, Gertrude Gerlach, Guido Hättenschwiller, Herta Hermann, Claudia Herz, Marianne Jurke, Heike Kiel, Simone Kirsch, Julie Knappe, Alexandra Koch, Inge Komendera, Roswitha Krenzer, Gisela Rieck, Roland Schossig, Brigitte Schüssler, Volker Tietze, Monika Trautwein, Silke Trunk, Gabriele Weigand und Benjamin Würkner zu sehen. Weitere Informationen unter Telefon (0 66 57) 80 02. 

zn



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