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24. Juli 2012

Bäckerhandwerk steckt in der Krise

Kreis Fulda: Dem Bäckerhandwerk geht es schlecht. Statistisch gesehen schließt jeden Tag irgendwo in Deutschland ein Betrieb. Auch in der Region klagen Bäckermeister über scharfen Konkurrenzdruck durch Discounter und geändertes Verhalten der Kunden.
Leser-Kommentare ( 9 )
  • aus_Fulda | 26. July 2012
    Probleme des Bäckerhandwerk sind Hausgemacht

    Es gibt nur noch wenige Bäcker, die ohne eine fertige Backmischung arbeiten. Und genau da liegen die Probleme. Wenn das Brot und die Brötchen aus dem ALDI Backautomat genau so schmecken wie vom Bäcker, fragt sich der Verbraucher warum er noch zum Bäcker gehen soll. Und das zu Recht. Viele wäre gerne bereit einen höheren Preis zu zahlen, wenn der Bäcker den Teig nicht aus einem Fertigmischung erstellt.

  • ExFuldaer | 26. July 2012
    Ehrlich?

    Ehrlich? Ist das heute schon so? Dass in Bäckereien Halbfertigprodukte zum Einsatz kommen, das wusste ich. Aber Brötchen aus dem Sack? Das war mir neu...

  • travelmatz | 25. July 2012
    Unmotivierter Nachwuchs

    ist das Problem bei meinem Bäcker. Dummerweise hat der Sr. das Geschäft an seinen Sohn übergeben, der jetzt meint die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, Ratschläge in den Wind schreibt u. teilwiese miese Qualität anbietet bzw. das bewährte Sortiment kürzt und dann noch dumme Ausreden hat.

  • Pitta | 25. July 2012
    Bessere Ware

    gibt es beim Bäcker. Ich lege Wert auf ein gutes Brot und gebe lieber etwas mehr Geld aus als die Billigware zu verzehren. Essen sollte Genuss sein.

  • Valentin | 25. July 2012
    den Bäckern geht es schlecht

    wenn die Bäcker jedes Jahr nach kräftigen Jammern über die Mißernten beim Weizen die Brötchen um 2 Cent erhöhen wird das sterben noch viel schneller gehen wie befürchtet, mit der Umstellung auf den Euro kann sich mancher den Weck nicht mehr leisten, bei Rewe & Co kostet das einfache Brötchen 9 Cent, da liegt das Problem

  • ExFuldaer | 25. July 2012
    Stimmt, aber....

    ...es stimmt, dass die Preise im Discounter viel niedriger sind, das steht auch im Artikel. Aber ein kleiner Bäcker, der selbst in kleinen Mengen produziert und nicht nur gekaufte Tiefkühl- Rohlinge durch den Backprozess fertigstellt, der kann bei den Discounter- Preisen nicht mithalten.
    Und solange der Kunde nicht bereit ist, für ein Brötchen vom Bäcker mehr zu zahlen als für ein Discounter- Brötchen,so lange wird das Handwerk weiter ausbluten

  • Valentin | 25. July 2012
    Bäckersterben

    Das ist ja alles richtig, nur die Reallöhne sinken seit Jahren, und die Lebensmittelpreise gehen hoch, die Metzger wurden hier nicht erwähnt, die trifft es genauso, ein Kilo Mehl koste ca 59 Cent, davon macht der Bäcker ca. 20 Brötchen, das fertige Produkt kostet dann mind. 25 Cent,das sind ca 50 Pfennig,(vielleicht kommt ja bald die alte Rechnerei wieder)wer es bezahlen kann der sollte weiterhin zum Bäcker gehen

  • ExFuldaer | 25. July 2012
    Viel schlimmer ist ja,....

    Viel schlimmer ist ja, dass mit dem Sterben der Handwerksbetriebe auch der ganze Beruf ausstirbt...
    Den Beruf "Bäcker"gibt es zwar noch, aber irgendwann wird man ihn umbenennen müssen, z. B. in "Maschinenführer in der Lebensmittelproduktion, Fachrichtung Brot und Backwaren".
    Deshalb haben sie recht: wer es sich leisten kann, der sollte beim Bäcker kaufen und nicht beim Discounter oder im Back-Shop

  • leo-ni-81 | 25. July 2012
    Die vielen Backwarenverkäufer...

    ...haben die Mieten in unvorstellbare Höhen getrieben. Und jetzt jammern diese Miettreiber ihren Kunden etwas vor von den hohen Kosten!!!

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