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7. Januar 2012



Bald viel mehr Platz für Studenten

Von Sarah Seitz

Fulda
Der Rohbau steht, am Montag wird Richtfest gefeiert. Die Bauarbeiten an der neuen Bibliothek, Mensa und Studenten-Service-Center liegen voll im Zeitplan. Im Sommer 2013 soll das 42 Millionen Euro teure Projekt abgeschlossen sein.

„Es sind noch kleinere Arbeiten am Dach zu erledigen. Dann soll mit dem Fensterbau begonnen werden, um die Fassade zu schließen. Im Anschluss können die Innenarbeiten beginnen, also alles rund um Elektro, Heizung und Sanitär“, erläutert Edith Wiegand, Leiterin des Gebäudemanagements an der Hochschule Fulda, die nächsten Schritte. Der Rohbau des neuen Campus Mitte steht.

Seit dem Startschuss im Februar 2011 sind auf dem neuen Campus drei Gebäude gewachsen. In diese werden im Sommer 2013 die Bibliothek, die Mensa mit einem Großküchenlabor und ein Studenten-Service-Center inklusive Tagungsraum einziehen sollen. 42 Millionen Euro kostet das ehrgeizige Projekt, das komplett von der Landesregierung finanziert wird. „Wir planen im Grunde jetzt schon den Umzug im Juli 2013. Denn nur in den Semesterferien ist es den Studenten zuzumuten, ohne Bibliothek und Mensa auszukommen“, erklärt Edith Wiegand.

Parallel zu den Arbeiten an den Gebäuden werden etwa ab März, April – das hängt von der Witterung ab – die Außenanlagen gestaltet. Das Campusgelände soll dann in drei grüne Zonen eingeteilt werden: einen Platanenhain auf dem Campus Mitte, eine große Rasenfläche für Spiel und Sport und einen Hain aus Obstbäumen im Süden.
Für die alte Mensa und die alte Bibliothek, so erklärt Edith Wiegand, werde zurzeit an einem Raumprogramm gearbeitet. Genaue Pläne gebe es noch nicht, die Tendenz gehe aber dahin, neue Studentenarbeitsplätze einzurichten.

„Das Problem bisher war, dass es für die gut 6000 Studierenden, die derzeit an der Hochschule Fulda lernen, einfach viel zu eng ist. Das soll sich mit den neuen Gebäuden ändern“, erläutert Wiegand. Die Attraktivität der Hochschule Fulda werde sich dadurch enorm steigern. Und auch wenn die derzeitigen Studierenden nicht mehr viel von den Verbesserungen haben werden, so trügen sie doch dazu bei, dass sich Studieninteressierte für die Hochschule Fulda entscheiden.

Mit dem Beginn der Bauarbeiten hat sich auch die Parkplatzsituation am Campus verändert. Mit Beginn der Bauarbeiten konnte der ehemalige Exerzierplatz nicht mehr zum Parken genutzt werden. Zum Ausgleich entstand auf dem ehemaligen Itra-Gelände an der Bahnstrecke ein zweigeschossiges Parkhaus. Zusätzlich konnten die Studenten den Sportplatz in Lehnerz nutzen. Parallel dazu habe die ÜWAG die Taktung der Busse erhöht, die gut angenommen würden. „Das befürchtete Chaos ist zum Glück ausgeblieben“, sagt Wiegand.



Leser-Kommentare ( 11 )
  • Peter33 (23) | 9. January 2012;09.01.2012;1326127742 --> 09 Januar 2012
    :) @ all: Unwissenheit...

    ist ein Segen oder Fluch?!...
    Stichwort: Numerus clausus, Durchfallquoten, Förderungen vom Land und Bund pro Student und Abschluss sowie das BIP für die Region Fulda, Verjungung des Stadtbildes etc. pp. grinsen

  • ........mj........... (1) | 9. January 2012;09.01.2012;1326126448 --> 09 Januar 2012
    Da entsteht ein wirklich schöner Campus

    Ich bin heute bei der Baustelle gewesen und wenn man sich so anschaut was da entsteht, kann doch jeder erkennen, was diese Gebäude städtebaulich und funktional für Stadt Fulda bedeuten!! Eine gute Entscheidung!

  • latortuga (3) | 9. January 2012;09.01.2012;1326111497 --> 09 Januar 2012
    Wohlstand& Rechthaberei 3

    Jedoch in der Realität leben die meisten Fuldaer Bürger nicht--nein, nein---Kleinstadt, Häuschen, Gärtchen, brav in die Messe gehen (von Nächstenliebe quasseln- hören die sich zu?), CDU wählen und von Obrigkeiten annehmen, was kommt, denn "muss doch richtig sein" und "wenn man suggeriert bekommt selber Einschnitte erleben zu müssen wegen "bestimmter" Ausgaben" funktioniert das Feinbild und das Kleinbürgertum perfekt.