Baugebiet in Bimbach entwickelt sich
Von Hartmut Zimmermann
Bimbach
Am ehemaligen Trainingsplatz der Bimbacher Fußballer rollen die Bagger: Neun Bauplätze sind auf dem einstigen Sportgelände entstanden. Jetzt werden die ersten Bauherren aktiv und bauen.
Großenlüders Bürgermeister Werner Dietrich (UBL) ist froh, dass es so weit ist. Denn der Weg vom Entschluss zum Kauf des Areals durch die Gemeinde bis zum Baubeginn war lang: 2006 hatte die Kommune die Fläche gekauft – und parallel 385 000 Euro für den Neubau eines Trainingsplatzes für die Sportler geplant. Diese Zahl war auch der Schlüssel für den Grundstückspreis: Rund 55 Euro sollte der Quadratmeter kosten, damit der Erlös für den Platz-Neubau ausreichte, erläuterte der Verwaltungschef. Und er berichtete, dass sich das Interesse an den Bauflächen in Grenzen gehalten habe. Dietrich zeigte dafür Verständnis, da andere Bauplätze in Bimbach im Schnitt für 41 Euro pro Quadratmeter zu haben seien. Außerdem würde die Wirtschaftskrise nicht eben für einen Bauboom sorgen.
Inzwischen ist der letzte Platz verkauft, berichtete Dietrich. Zu 41 Euro pro Quadratmeter, zuzüglich Nebenkosten. „Wir haben als Gemeinde im engen Kontakt mit dem Vorstand der Spielvereinigung Bimbach über den neu zu bauenden Trainingsplatz gesprochen“, sagte Dietrich. Dadurch sei es möglich geworden, die Kosten der Anlage auf knapp 190 000 Euro zu senken. Er zeigte sich erfreut, dass einerseits auf dem alten Platz neben der Grundschule gebaut werden könne und dass parallel die Fußballer bald ihren neuen Platz bei der Sportanlage am Hädenberg bekämen, unterstrich Dietrich.
Die Bauplätze an der Schule seien zwischen 650 und 720 Quadratmetern groß. Die Gemeinde sei nicht den Interessenten beim Preis entgegengekommen: „Es gibt jetzt keinen Bauzwang“, erklärte Dietrich. Dies bedeute, dass die Käufer mit dem Kaufvertrag keine Verpflichtung eingingen, innerhalb einer bestimmten Frist dort ein Wohnhaus zu errichten.
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