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13. Oktober 2012



Bericht: Migros tauscht Tegut-Aufsichtsrat aus

DOSSIER: Tegut-Verkauf

Fulda/Zürich
Nach der Übernahme der Supermarktkette Tegut tauscht der neue Schweizer Eigentümer Migros einem Medienbericht zufolge alle Aufsichtsräte aus.

«Der Aufsichtsrat wird komplett ersetzt», zitierte die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung» Migros-Chef Jörg Blunschi. Betroffen ist laut der Zeitung unter anderem der Gründer der Drogeriekette dm, Götz Werner. Ersetzt werden sollen die Aufsichtsräte durch Genossen der Migros. Neuer Chef des Gremiums soll demnach Jörg Blunschi selbst werden.

Blunschi sagte der «FAS», Migros wolle die rund 290 Tegut-Märkte zunächst umgestalten und effizienter machen. «Wenn das nach ein bis zwei Jahren funktioniert, wollen wir expandieren.» Dabei gehe es um Bayern und Baden-Württemberg, nicht um eine bundesweite Expansion. Migros und Tegut hatten den Eigentümerwechsel am Donnerstag bekanntgegeben. Tegut-Zentrale soll weiterhin Fulda sein.


Leser-Kommentare ( 5 )
  • blickwinkel (149) | 14. October 2012;14.10.2012;1350248903 --> 14 Oktober 2012
    das übliche blabla bei übernahmen....

    hinter allen blumigen u.warmherzigen reden stehen in wahrheit knallharte ökonomische interessen.warum sollte sonst so etwas in wege geleitet werden.die manager wollen geld machen,mit wenig personal den höchstmöglichen nutzen erzielen,alte bwl weisheit!:)wer glaubt,dies alles habe keine auswirkungen auf das personal,der wird sich irren!

  • CanisLupus (240) | 14. October 2012;14.10.2012;1350198629 --> 14 Oktober 2012
    Das dicke Ende kommt noch

    Nun wird der Aufsichtsrat ausgetauscht, was folgt dann? Die Geschäftsführung? Wer glaubte die Übernahme bliebe ohne Folgen,auch für die Mitarbeiter, hat sich geirrt.

  • Birkhahn (394) | 14. October 2012;14.10.2012;1350210876 --> 14 Oktober 2012
    Folgen für die Beschäftigten?

    Welche Folgen soll es denn z.B. für die Mitarbeiter haben? Sonderlich viel Personal in den einzelnen Märkten gibt es ja jetzt schon nicht, oder dachten Sie, Gutberlet hätte aus Menschenfreundlichkeit mehr Personal als nötig eingestellt?