Abiturfeier im Domgymnasium
FULDA „Da draußen gibt es eine Menge zu entdecken“, sagte Meike Kirsch, Absolventin der Rabanus-Maurus-Schule von 1998 und Chefredakteurin der Zeitschrift „GEO-Spezial“. (Fotostrecke)
Ihr Lebenslauf sollte den Schülern ein Beispiel sein. Die 30-Jährige wollte nach eigenen Angaben früher Tierärztin werden, „nun verarzte ich Texte“. „Man weiß nie, was möglich ist. Ihr müsst einfach euren Anker in das große Meer der Möglichkeiten werfen“, erklärte sie.
„Das Abitur eröffnet ein neues Lebensfeld“, sagte auch Oberstudiendirektor Matthias Höhl am Freitag während der Feier zur Abiturientenverabschiedung im Domgymnasium. Nach 13 Jahren Schulzeit sei es wichtig, nicht nur die Eltern und das Zuhause, sondern auch die Schulzeit loszulassen. Gleichzeitig sei es aber auch wichtig, seine sozialen Netzwerke zu Hause zu pflegen – „egal ob ihr in Berlin, Barcelona oder Mailand seid“, sagte Höhl.
Gute Aussichten werden die 78 Abiturienten wohl haben: 19 von ihnen erreichten laut Höhl einen Einser-Notenschnitt. Außerdem wurden etliche Schüler im Anschluss an die Zeugnisvergabe für ihr besonderes Engagement geehrt – sei es für herausragende Leistungen in Naturwissenschaften und Sprachen oder die Gestaltung der Schulmessen. Das sei genau das, was diese Schule ausmache, erklärten Abiturientensprecher Magdalena Becker und Adrian Böhm. „Es sind die Menschen, die diesen Raum füllen und uns gern zur Schule zurückkehren lassen.“
Musikalisch umrahmt wurde das Programm vom Orchester des Gymnasiums, dem Chor und der Jazz-Combo. Zeitgleich zu den Feierlichkeiten gestern beging der Abiturjahrgang 1959 am Nachmittag sein 50-jähriges Absolvententreffen.
Von unserer Volontärin
Hanna Wiehe
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